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Wir fragen nach:

Danke für Alles! – Auch jetzt sind Villachs Feuer­wehren für uns im Einsatz

Villach – Viele arbeiten in Zeiten der Corona-Krise für uns und wir sind jedem Einzelnen dankbar. Auch die Feuerwehr ist immer erreichbar und setzt sich dadurch mehreren Gefahren aus, jetzt kommt noch das Coronavirus dazu. Wir haben nachgefragt, wie sich die Kameraden in dieser Zeit vor Ansteckung schützen.

 3 Minuten Lesezeit (427 Wörter)

Landesweit wurden schon alle Übungen und Bewerbe der Feuerwehren abgesagt, damit eine Ansteckung anderer vermieden wird. Es wird sich nur mehr voll und ganz auf mögliche Einsätze konzentriert. Aber wie schützen sich die Feuerwehrmänner/frauen während der CoVid19 Pandemie und welche Maßnahmen werden in den Wachen ergriffen? Andreas Stroitz, Bezirksfeuerwehrkommandant der Villacher Feuerwehren klärt uns auf.

Vertiefte Hygienemaßnahmen auf allen Wachen

„Am Eingang zur Wache hängt ein Seifenspender und ein Desinfektionsmittel, alle Kameraden waschen sich beim Betreten die Hände und desinfizieren sie sich. Dann wird gleich der Schutzanzug angezogen und auch der Helm mitsamt Visier aufgesetzt, so wird eine Übertragung beim Miteinander Sprechen, gerade in stressigen Zeiten, unterbrochen“, erklärt uns der Bezirksfeuerwehrkommandant. Wenn die Villacher Feuerwehr zu einem Einsatz ausrückt, werden die Fahrzeuge nicht mehr voll bestückt, damit ein gewisser Abstand zwischen den Kollegen herrscht. Auch alle über 60 werden, wenn möglich, nicht der Gefahr einer Ansteckung ausgeliefert und fahren nicht alle Einsätze mit. Wenn mehrere Feuerwehren gerufen werden,  so sind die Kameraden angehalten sich nicht zu sehr untereinander zu mischen, sondern bei der eigenen Wache zu bleiben. Auf der Wache retour, treten sofort die Hygienemaßnahmen wieder in Kraft und alle waschen sich die Hände und halten sich nicht unnötig in der Nähe der Kollegen auf.

Weniger Einsätze

„Erfreulich ist für uns, dass wir zu weniger Einsätzen gerufen werden, was darin liegt, das weniger Verkehr herrscht und auch Küchenbrände kaum ausbrechen, weil die Villacher zu Hause sind und sich an die Ausgangbeschränkungen halten“, teil uns Andreas Stroitz mit. Durch die Ausgangsbeschränkung seien viele Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren zu Hause und deshalb jederzeit einsatzbereit, somit sei auf jeden Fall gewährleistet, dass in einem Notfall genug Feuerwehren ausrücken können.

„Wir halten zusammen“

„Alle nicht wichtigen Zusammenkünfte, wie zum Beispiel unser Sparvereinstreffen der FF Drobollach, sind zur Zeit abgesagt. Dennoch stehen wir alle im engen Kontakt und auch auf Geburtstage der Kameraden wird nicht vergessen, wir machen ein Geburtstagsvideo für denjenigen, anstatt persönlich zu gratulieren“, so Stroitz. Kameradschaft ist der gesamten Villacher Feuerwehr sehr wichtig. Momentan zwar eher digital, aber auch das schweißt laut ihm zusammen. „Da wir viel sehen, beobachten wir die Situation derzeit mit Argusaugen, meine Bitte: Haltet euch an die vorgegebenen Maßnahmen der Regierung, so werden wir alle die Krise schneller und gesund überstehen“, sagt Stroitz zum Abschluß. Dem können wir nichts mehr hinzufügen, außer – Danke für euren Einsatz!

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