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SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

Gemeinsam stark:

Behindertenhilfe: Mitarbeiter sorgen für normalen „Alltag“

Kärnten – „Wir haben sehr früh begonnen, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen und uns für alle möglichen Szenarien vorzubereiten. Die Fachabteilung hat in bester Kooperation mit den Trägern – von Diakonie über Caritas bis Hilfswerk etc. – alles in die Wege geleitet, um eine Ausbreitung des Virus bzw. ein Eindringen des Virus in unsere Einrichtungen zu verhindern.

 2 Minuten Lesezeit (247 Wörter) | Änderung am 30.03.2020 - 14.47 Uhr

„Heute können wir sagen: Der Alltag in den Kärntner Einrichtungen der Behindertenhilfe und Chancengleichheit läuft so normal, wie es angesichts des Ausnahmezustandes möglich ist“, informiert heute, Montag, Sozialreferentin Beate Prettner. Die beste Nachricht: „Alle unsere Einrichtungen sind coronafrei, wir haben keinen einzigen positiven Fall. Ich hoffe, dass das so bleibt“, so Prettner.

Ab heute: Schutzmaskenverteilung

Jene Klienten, für die eine familiäre Betreuung sichergestellt werden konnte bzw. wo die Familie dies wollte, befinden sich aktuell zu Hause. Für alle anderen wurden Betreuungen in den Einrichtungen, in den Tagesstätten und Beschäftigungswerkstätten sichergestellt. Die Transporte finden unter strikter Einhaltung aller Auflagen statt. Sonderhygieneschulungen wurden und werden laufend – primär digital – durchgeführt. Dafür wurde auch eine spezielle Hygienefachkraft zugekauft. „Und ab heute werden die vom Land zur Verfügung gestellten Schutzmasken in allen Einrichtungen zur Verteilung gebracht“, so Prettner.

Danke:

Sie richtet ihren Dank an jene, „die mit so viel Engagement und Idealismus mithelfen, die Versorgung unserer Mitmenschen mit Beeinträchtigung sicherzustellen und die sich wirklich ins Zeug legen“, wendet sich die Sozialreferentin an alle Mitarbeiter in den Trägerorganisationen, aber auch an das Team der Fachabteilung im Land. Wie Prettner betont, wurde die Tagsatzfinanzierung – trotz weniger Klienten – auf dem 100-Prozent-Niveau sichergestellt: „Damit kann der bestehende Personalstand beibehalten werden. Zudem wurde auf Initiative der AmmA (Arbeitsgemeinschaft zur Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf) ein Personalpool eingerichtet. Dieser steht uns für Vertretungsmöglichkeiten bzw. Personalabtausch zur Verfügung“, informiert Prettner.

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