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© Fotomontage/Pixabay/Privat

Coronavirus-Krise

Traum­hoch­zeit ge­platzt: „Wir hätten im Mai ge­heiratet!“

Loibegg/Eberndorf – Der Frühling ist eine begehrte Zeit, um sich das "Ja-Wort" zu geben. Doch die Coronavirus-Krise hat vielen Pärchen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie so viele Verlobten mussten auch Claudia Kuchling und Christian Kristöfl ihre Hochzeit mit rund 100 Gästen absagen. "Die Enttäuschung ist groß", sagt Claudia im Gespräch mit 5 Minuten.

 3 Minuten Lesezeit (365 Wörter) | Änderung am 07.04.2020 - 18.00 Uhr

Am 2. Mai hätten für die Verliebten die Hochzeitsglocken geläutet. Doch große Feiern mit vielen Menschen sind derzeit nicht erlaubt. Deswegen haben sich Claudia Kuchling und Christian Kristöfl aus Loibegg dazu entschlossen ihre Hochzeit zu verschieben. Mit 100 Gästen und bereits organisiertem Ablauf keine so leichte Aufgabe.

„Alles auf Anfang“

Wer bereits verheiratet ist oder gerade die Planung der eigenen Vermählung hinter sich hat, kann nachvollziehen welcher Aufwand dahinter steckt. „Wir haben unsere Hochzeit fast ein Jahr lang geplant. Alles war bereits organisiert und fertig. Nun standen wir wieder am Anfang“, beschreibt uns Claudia die Situation. Das Pärchen entschied sich dazu, die Hochzeit auf September zu verschieben. „Wir mussten alles neu planen. Es ist gar nicht so einfach alle unter einen Hut zu bekommen“, erzählt die Mutter einer 10-jährigen Tochter.

„Ungewissheit war schwer“

„Die Standesbeamtin hat uns angerufen und uns gefragt, wie wir nun weiter vorgehen sollen“, erzählt Claudia. „Wir mussten beim Standesamt einen neuen Termin finden, dann auch noch schauen, ob sich dies mit der Kirche und dem Gasthaus, wo die Feier am Abend stattfinden soll, vereinbaren lässt.“ Schließlich warteten auch noch 100 Gäste auf einen neuen Termin und auch die Sängerin für die Kirche und die Band mussten umgebucht werden. „Wir mussten nochmals von vorne anfangen und am Anfang war es echt schwer wieder alles neu zu organisieren.“

„Mein Kleid muss warten“

„Die Einladungen der 100 Gäste war ja bereits schriftlich erfolgt. Es wäre zu langfristig und umständlich gewesen wieder Karten mit dem neuen Termin auszusenden“, so Claudia. Das Pärchen hat deswegen eine WhatsApp-Gruppe gegründet und so alle Hochzeitsgäste über die Terminverschiebung gleichzeitig informieren können. „Da auch das Brautmodegeschäft geschlossen hat, muss ich nun auch auf die Abholung meines Hochzeitskleides warten“, erzählt uns die zukünftige Braut. Auch die Hochzeitskerze muss mit einem neuen Datum versehen werden. „Uns ist wichtig, dass alle gesund bleiben und nichts Gröberes passiert“, erzählt uns die Familie. „Die Hochzeit zu verschieben war zwar sehr traurig, zumal wir sehr gerne im Mai geheiratet hätten, aber jetzt ist es halt so.“

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