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Wirtschaft - Villach
Geschäftsführer Michael Schludermann vom Blumenhof Villach bietet einen erfolgreichen Lieferservice an.
Geschäftsführer Michael Schludermann vom Blumenhof Villach bietet einen erfolgreichen Lieferservice an. © Stadtmarketing

Hohe Nachfrage bei Lieferservice:

Villacher Blumenhof stellte zusätzlich eine Arbeitskraft ein

Villach – Die Coronakrise bringt für viele Betriebe große Hürden mit sich. Vor allem Gärtnereien und Blumengeschäfte haben das Problem, dass sich ihre Produktion nicht einfach auf Eis legen lässt, denn: Die Frühlingsblumen wachsen jetzt, Krise hin oder her. Nun stellt sich die Frage, ob die Gärtnerinnen und Gärtner derzeit auf ihren Produkten sitzen bleiben?

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter)

Toll: Geschenke für Kunden

Der Blumenhof Villach betreibt einen Großhandel, der immer noch wie gewohnt weiterlaufen darf. Weil die Nachfrage für den Lieferservice derzeit so groß ist, konnte sogar eine zusätzliche Arbeitskraft eingestellt werden. „Es sieht nicht mehr so schlecht aus wie noch vor zwei Wochen“, erzählt Geschäftsführer Michael Schludermann. Trotzdem wird derzeit nicht alles verkauft. Dekorations- und und Trauerartikel bleiben liegen. Damit nicht allzu viel weggeworfen werden muss, bekommt jeder Kunde beim Ausliefern eine Kleinigkeit dazugeschenkt.

„Trotzdem froh“

Besonders betroffen von den Geschäftsschließungen ist das Blumengeschäft Moser in der Villacher Innenstadt. Ihr Blumensalon, den man normalerweise am Hauptplatz besuchen kann, ist derzeit nicht geöffnet. Zustellungen sind jedoch immer noch möglich und können ganz einfach per E-Mail oder Anruf vereinbart werden. „Die Zustellung ist zwar aufwendiger, ich bin aber trotzdem froh, dass ich die Produkte an die Kunden bringen kann“, so Geschäftsführer Hubert Marko. „Wir produzieren weiter, um als Geschäft zu überleben“.

Einem schönen Garten steht nichts im Weg

Die Baumschule Teuffenbach in Steindorf am Ossiacher See ist ebenfalls ein produzierender Betrieb und darf wie gewohnt geöffnet haben. „Wir haben großes Glück“, erklärt Geschäftsführerin Signe Fischer-Teuffenbach. Da sie Waren für den alltäglichen Bedarf produzieren, dürfen Kunden das Geschäft auch weiterhin besuchen, natürlich mit genügend Sicherheitsabstand. Wem der Geschäftsbesuch trotzdem zu unsicher ist, der kann die kontaktlose Lieferung der Baumschule in Anspruch nehmen. „Am Anfang waren die Kunden noch sehr zurückhaltend, mittlerweile nehmen sie das Angebot jedoch sehr gut an“, so Fischer-Teuffenbach. Der Frühling lässt sich nicht verschieben und die Pflanzen wachsen trotz Krise nicht langsamer. Gerade jetzt stellt die Gartenarbeit für viele einen angenehmen Ausgleich zum Alltag zu Hause dar. Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig unsere lokalen Betriebe zu unterstützen.

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