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Politik - Kärnten
© pixabay

Produktion von Schutzbekleidung:

Fünf Millionen Euro För­derung für Corona-For­schungs­pro­jekte

Kärnten – Forscherinnen und Forscher arbeiten bereits unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus (COVID-19) sowie an neuen Behandlungsmethoden und Diagnosetests. Forschungsprojekte dazu unterstützt die Bundesregierung bereits mit 22 Millionen Euro. Wie heute, am 9. April 2020, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde stellt das Klimaschutzministerium nun weitere Mittel zur Verfügung. 

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter)

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) unterstützt mit fünf Millionen Euro Forschungs- und Entwicklungsprojekte für medizinische Hilfsgüter wie Schutzbekleidung. Dies gaben die Infrastrukturministerin Leonore Gewessler und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck heute, am 9. April 2020, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

„Schutzausrüstung soll in Österreich gefertigt werden“

Es gehe dabei zum Beispiel um Fertigungsstrategien, welche es rasch ermöglichen würden, eine Produktion umzustellen, um medizinische Hilfsgüter anstatt der herkömmlichen Produkte oder zusätzlich zu diesen zu fertigen. Und es gehe darum, die Produktion von medizinischen Gütern im Land zu halten. Gemeinsames Ziel sei, dass Österreich unabhängig werden solle, indem im Land die notwendigen Hilfsgüter wie Schutzkleidung, Masken, Beatmungsgeräte und deren Teile gefertigt werden. „Mit dieser Förderung wollen wir die Forschung im Bereich der Schutzausrüstung vorantreiben und gemeinsam mit den innovativen Forscherinnen und Forschern für Sicherheit und Gesundheit sorgen“, erklärt Gewessler.

Förderung für Unternehmen

Um Engpässe in der Beschaffung von medizinisch kritischen und dringend benötigten Materialien zu reduzieren, werden Unternehmen gefördert, die in Produktion und Innovation schnelle Lösungen finden. Es gehe dabei um medizinische Hilfsgüter, wie Schutzkleidung, Schutzausrüstung, Oberflächenbeschichtungen, medizinische Geräte und deren Teile sowie um Logistik in der Produktion von Medikamenten, welche dabei helfen, das Coronavirus weiter einzudämmen.

Service der FFG:

Alle Informationen zur Förderung und die Möglichkeit Förderanträge zu stellen findet ihr unter www.ffg.at/corona

Reinigung von Einwegschutzanzüge und Masken

Laut Schramböck sei vergangenen Samstag bereits die erste Schutzmaske „Made in Austria“ präsentiert worden. „Eine Vielzahl an Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich zusammen getan, forschen gemeinsam und setzen gemeinsam um“, so die Wirtschaftsministerin. Auch an der Reinigung von Schutzmaterial werde zurzeit gearbeitet. Mit Umsetzung des Projektes sollen Masken und Einwegschutzanzüge gereinigt werden können.

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