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Hohes Unfallrisiko

„Corona-Raser“ machen mit dem Motorrad die Straßen unsicher

Kärnten – Die Sonne lacht vom Himmel, das Motorrad "ruft" aus der Garage und der Drang zu einer Ausfahrt ist bei vielen Bikern hoch. Doch in den vergangenen zehn Tagen gab es in Österreich drei tödliche Motorradunfälle. Der VCÖ rät nun dringend von Motorradtouren ab.

 1 Minuten Lesezeit (172 Wörter)

Der Verkehr auf Österreichs Straßen hat infolge der Coronakrise deutlich abgenommen, die Zahl der eklatanten Überschreitungen von Tempolimits ist laut Polizei aber trotzdem hoch. Mittlerweile wurde bereits der Begriff der „Corona-Raser“ geprägt. Der VCÖ – Mobilität mit Zukunft weist darauf hin, dass die Überschreitung von Tempolimits den Anhalteweg massiv erhöht und damit auch das Unfallrisiko sowie die Verletzungsschwere bei Unfällen. Der VCÖ fordert daher eine rasche Anhebung der Strafen für Raser.

Motorrad erhöht Unfallrisiko

Der VCÖ macht darauf aufmerksam, dass das tödliche Unfallrisiko mit dem Motorrad 22 Mal so hoch ist wie mit dem PKW. Der VCÖ betont, dass Spitäler und Ärzte ihre Kapazitäten für COVID-19 Patienten benötigen. Deshalb ist von Motorradtouren dringend abzuraten. „Eine kleine Gruppe gefährdet das Leben und die Gesundheit vieler Menschen. Raserei erhöht das Unfallrisiko und ist in Zeiten der Coronakrise doppelt verantwortungslos. Denn Verkehrsunfälle verursachen Einsatzkräften und Ärzten, die ohnedies bereits Unmenschliches leisten, noch zusätzliche Arbeit“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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