fbpx

Zum Thema:

01.10.2020 - 21:56Der Freitag bringt dichte Wolken und Regenschauer01.10.2020 - 19:59Freie Schüler Kärnten wählten neuen Landesvorstand01.10.2020 - 19:52Fachkommission diskutierte über Zukunftsthemen01.10.2020 - 18:27Coronafall am Gymnasium Villach St. Martin: Klasse in Quarantäne
Politik - Kärnten
„Unser Ziel ist es, dass der elektronische Impfpass bereits im Herbst, wenn die nächste Grippewelle anrollt, in Funktion ist“, sagt die Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner.
SYMBOLFOTO „Unser Ziel ist es, dass der elektronische Impfpass bereits im Herbst, wenn die nächste Grippewelle anrollt, in Funktion ist“, sagt die Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner. © fotolia.com | andriano_cz

Vor der nächsten Grippewelle:

LHStv. Prettner will elektronischen Impfpass ab Herbst

Kärnten – Beschlossen wurde er bereits im Jahr 2017, umgesetzt ist er bis heute nicht – der elektronische Impfpass. Die Kärntner Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner will die Umsetzung des elektronischen Impfpasses nicht länger aufschieben. Ein ursprünglich in drei Bundesländern geplantes Pilotprojekt soll nun auf ganz Österreich ausgeweitet werden.

 1 Minuten Lesezeit (239 Wörter)

„Wenn nicht jetzt angesichts der Coronasituation, wann dann sollte es allen Akteuren bewusst sein, dass wir den elektronischen Impfpass nicht länger vor uns herschieben können“, appellierte heute im Rahmen der Videokonferenz der Bundeszielsteuerungskommission die Kärntner Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. „Erfreulicherweise sehen das auch die anderen Bundesländer und die Sozialversicherung so: Unser Wunsch ist es, den ursprünglich nur auf drei Bundesländer geplanten Start eines Pilotprojektes auf ganz Österreich auszudehnen“, so Prettner.

Ziel: E-Impfpass ab Herbst

Im Mai steht die nächste reguläre (und nicht coronabedingte) Gesundheitskonferenz an – die Forderung nach einem bundesweiten Start des Pilotprojektes E-Impfpass wurde auf die Agenda genommen. „Unser Ziel ist es, dass der elektronische Impfpass bereits im Herbst, wenn die nächste Grippewelle anrollt, in Funktion ist“, sagt die Kärntner Gesundheitsreferentin. Die Vorteile würden auf der Hand liegen: „Wir wissen, dass viele Menschen oft zwei oder noch mehr Impfpässe haben. Wenn einer verloren geht, weiß niemand mehr, welche Impfungen man wann bekommen hat. Ein elektronischer Impfpass würde genau das verhindern. Auf einen Klick hätte man die Übersicht von allen jemals erhaltenen Impfungen“, betont Prettner. Außerdem wäre der E-Impfpass mit einer Erinnerungsfunktion verknüpft – „und genau das würde wesentlich dazu beitragen, die Impfquote deutlich zu heben“, ist Prettner überzeugt. Es sei bestätigt, dass die meisten Nicht-Geimpften keine notorischen Impfgegner sind, sondern vielmehr und schlichtweg auf die Impfung vergessen würden.

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE