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Landeshauptmann Peter Kaiser zeigt sich gleichzeitig erfreut und enttäuscht über die angekündigten Lockerungen. (c) Kärnten/Peter Just
Landeshauptmann Peter Kaiser zeigt sich gleichzeitig erfreut und enttäuscht über die angekündigten Lockerungen. (c) Kärnten/Peter Just © LPD Kärnten/Peter Just

Kaiser bei ORF 2:

Kärnten: Vom Italien-Urlaub sind wir noch weit entfernt

Kärnten – Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) war heute Vormittag zu Gast bei ORF. Bei dem Pressegespräch meinte er, wir können vorsichtig in die Zukunft blicken. Eine baldige Grenzöffnung nach Italien sieht er nicht: ,,Man muss die Gefahr einschätzen und dann abwägen. Nur aus ökonomischen Gründen wurde ich die Grenzen nicht öffnen'', so Kaiser. Auch über Transparenz und Finanzen spricht Kaiser im Pressegespräch.

 2 Minuten Lesezeit (302 Wörter) | Änderung am 26.04.2020 - 14.01 Uhr

Zum Thema Grenzöffnungen ist Kaiser der Meinung, dass man bisher nur Abwägung und Expertise anstellen könne. Man müsse sich nicht nur kontinental, sondern auch global abstimmen und gemeinsam Entscheidungen treffen. In der Krise war Kärnten immer mit Italien in Verbindung. Noch jetzt gibt es einen wöchentlichen Videoaustausch und gegenseitige Hilfe. Auf beiden Seiten ist aber derzeit klar: Von einer Grenzöffnung sind wir noch sehr weit entfernt.

Kaiser spricht über das „3+1 Prinzip“

Laut Kaiser müssen wir in dieser Krise zusammenhalten. Die Bürger, aber auch die Politik und die Wissenschaft. Man müsse sich aufeinander verlassen können. Laut dem Landeshauptmann gehe es jetzt um drei große Punkte. Es gilt die Gesundheit und die Existenz zu sichern und Strukturen wieder herzustellen bzw. bestehen zu lassen. Als Plus-Punkt oder vierten Punkt meint Kaiser, müsse man mehr mit Experten zusammenarbeiten und Entscheidungen abwägen.

,,Transparent handeln“

,,Je länger eine Krise andauert, desto transparenter muss man handeln“, meint Kaiser. Vor allem die Opposition und Sozialpartnern müssten, laut Kaiser, mehr mit eingezogen werden. Hier gäbe es noch viel Nachholbedarf. Man muss auch bei den Maßnahmen abwägen: ,,Wie viel helfen die Maßnahmen? Wo schränken sie ein? Was bringen sie?“, so der Landeshauptmann. ,,Die Freiheit und die Demokratie sind immer noch unser höchstes Gut“, betont Kaiser.

,,Der Staat wird investieren müssen“

,,Woher soll das Geld kommen das Kärnten aus der Krise führt?“, wird Kaiser im Pressegespräch gefragt. Das Hilfspaket der Regierung in Höhe von 38 Milliarden Euro sei, laut Kaiser, zu wenig. Der Bedarf werde steigen. ,,Jeder Euro ist zu wertvoll, als dass man ihn unbedarft ausgibt“, betont Kaiser. Er ist der Meinung, dass nun vor allem der Staat verantwortungsvoll investieren werde müssen.

 

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