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Politik - Klagenfurt
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Nach Bundesregelung

Klagenfurter Strandbäder öffnen doch erst am 29. Mai

Klagenfurt – Die Liegefläche des Klagenfurter Strandbades wird deutlich vergrößert. Strandbäder öffnen erst am 29. Mai.

 2 Minuten Lesezeit (327 Wörter) | Änderung am 28.04.2020 - 15.27 Uhr

Nachdem heute von der Bundesregierung der 29. Mai als Öffnungszeitpunkt für Freizeiteinrichtungen genannt wurde, werden auch das (erweiterte) Strandbad, das Bad Maiernigg sowie das Loretto-Bad erst an diesem Tag öffnen. Die geltenden Schutzmaßnahmen werden ebenfalls von der Bundesregelung übernommen.

Liegefläche im Strandbad vergrößert

Die Liegefläche des Klagenfurter Strandbades wird deutlich vergrößert, gab heute, Dienstag, Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz im Anschluss an eine Sitzung mit ihren Koalitionspartnern (Vzbgm. Jürgen Pfeiler, Stadtrat Markus Geiger, Stadtrat Frank Frey) sowie Stadtwerke-Vorstand DI Erwin Smole bekannt.

„Hundewiese“ und „Eventwiese“ für Badegäste geöffnet

Konkret werden ab 29. Mai sowohl die sogenannte „Hundewiese“ (im Süden) als auch 80 Prozent der sogenannten „Eventwiese“ (im Norden) für Badegäste geöffnet. Insgesamt stehen damit fast 17.500 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung. Dadurch soll trotz Abstandsregeln nahezu ein Normalbetrieb ermöglicht werden, zeigt sich die Bürgermeisterin optimistisch. Einschränkungen für Objektmieter und Saisonkartenbesitzer wären damit ebenfalls vom Tisch. Geprüft wird derzeit noch die Möglichkeit das Strandbad Loretto temporär in einen freien Seezugang umzuwandeln und so eine frühere Möglichkeit zum Schwimmen anbieten zu können.

„Bürger im Vorfeld verunsichert“

„Die Bürgermeisterin ist mit ihrer Koalition vorausgeprescht und hat schon letzte Woche verlautbart, dass das Klagenfurter Strandbad wie üblich am 1. Mai öffnen wird, ohne die Vorgaben des Bundes abzuwarten. Das hat – aufgrund der ebenfalls angekündigten Einschränkungen für Saisonkartenbesitzer und Objektmieter – verständlicherweise für Diskussionen und Negativmeldungen gesorgt“, kritisiert indes Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Die heftige Debatte um die Öffnung habe einen erneuten Imageschaden für Stadt und Stadtwerke verursacht, so der Vizebürgermeister. „Die Bürgermeisterin und ihre Koalitionspartner haben die Bürger im Vorfeld verunsichert und verärgert, das hätte leicht verhindert werden können. Jetzt wurden die Warnungen der Freiheitlichen ernst genommen. Die nun präsentierte Lösung werden wir mittragen, wenn diese tatsächlich so umsetzbar ist“, sagt Germ abschließend.

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