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Angeklagter geständig:

18-jähriger Brandstifter verurteilt: Zwei Jahre Haft

Villach/Klagenfurt – Am heutigen Montag, dem 4. Mai, musste sich ein 18-jähriger Kärntner wegen Brandstiftung vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Ihm wurde zur Last gelegt, für den Großbrand in der Reifenhalle Lamprecht verantwortlich gewesen sein. Heute wurde er rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilt.

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Wie berichtet, musste sich heute ein 18-jähriger Kärntner dem Richter am Klagenfurter Landesgericht stellen. Ihm wurde vorgeworfen, am 10. Oktober 2019 einen Großbrand in der Reifenhalle Lamprecht verursacht zu haben. Nur wenige Wochen zuvor am 19. September gab es einen weiteren Brand bei einem Villacher Möbelhaus. Der 18-Jährige war in beiden Fällen tatverdächtig.

Zwei Jahre Haft

Laut einem Medienbericht vom ORF Kärnten wurde der 18-Jährige bei der heutigen Verhandlung wegen Brandstiftung rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Kärntner habe sich schuldig bekannt, bestritt jedoch, dass er den entstandenen Schaden verursachen wollte. Der Angeklagte habe außerdem zuvor bereits mehrfach versucht, Dinge in der Lagerhalle anzuzünden. Auch Verfahren habe es bereits gegeben, die jedoch eingestellt wurden. Der 18-Jährige sitzt seit Herbst des Vorjahres in Untersuchungshaft.

Drogenkonsum vor Brandstiftung

Wie der ORF Kärnten berichtet, soll der Angeklagte vor der Brandstiftung auch zahlreiche Drogen konsumiert haben. Darum habe er, laut eigener Aussage, bei der Tat nicht mitbekommen, dass die Reifen gebrannt hatten. Unter Rücksicht auf mildernde Umstände durch die Unbescholtenheit und das Geständnis des Angeklagten, wurde das Urteil auf zwei Jahre Haft festgelegt. Da weder der Angeklagte noch die Staatsanwaltschaft weitere Rechtsmittel einleiten wollten, ist das Urteil rechtskräftig.

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