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Wirtschaft - Kärnten
Bald soll die Hochalpenstraße wieder freigegeben werden.
Bald soll die Hochalpenstraße wieder freigegeben werden. © Großglockner Hochalpenstraßen AG

Kärntner Tourismus:

Großglockner Hochalpenstraße spätestens ab 28. Mai wieder freigegeben

Großglockner – Aufgrund von COVID-19 und der damit verbundenen Reisebeschränkungen war unklar, ob die Großglockner Hochalpenstraße als eines der beliebtesten Ausflugsziele der Kärntner Tourismuswirtschaft aufsperren kann. Nach der heutigen Hauptversammlung per Videokonferenz aller Eigentümer herrscht nun Klarheit. Ehestmöglich soll mit der Schneeräumung begonnen werden, um eine sichere Öffnung ab 28. Mai 2020 zu ermöglichen.

 3 Minuten Lesezeit (457 Wörter) | Änderung am 07.05.2020 - 13.51 Uhr

 „Wir haben uns daher gemeinsam mit dem Land Salzburg und den Tourismusverantwortlichen stark für eine rasche Öffnung eingesetzt. Die einstimmige Beschlussfassung ist ein wichtiges Signal für die Sommersaison in Kärnten und für den Inlandstourismus“, zeigten sich der Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, Beteiligungsreferent LR Martin Gruber und Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig heute, Donnerstag, erfreut.

,,Eine wichtige Visitenkarte“

Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine der wichtigsten Visitenkarten im Kärntner Tourismus. „Gerade in diesen Zeiten, in denen Zusammenhalt für die Menschen so wichtig ist, freut es mich, dass die Großglockner Hochalpenstraße, die seit 85 Jahren zwei Bundesländer miteinander verbindet und zusammenführt, wieder als Ausflugsziel für alle Österreicherinnen und Österreicher zur Verfügung steht“, so Kaiser.

Auch Gruber sieht die Wiedereröffnung der Großglockner Hochalpenstraße als sehr positiv: „Die Großglockner Hochalpenstraßen ist nicht nur als größtes Denkmal Österreichs für uns alle von erheblicher Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Arbeit- und Auftraggeber in den Regionen der Hohen Tauern und im gesamten Mölltal“, betonte Gruber die Relevanz der touristischen Infrastruktur für die regionale Wirtschaft. „Besonders jetzt bei der gemeinsamen Bewältigung der Corona-Krise sind Arbeitsplätze, Einkommen und Impulse für die regionale Wirtschaft im ländlichen Raum wichtiger denn je“, sagte Gruber als Eigentümervertreter. Das Land Kärnten hält wie Salzburg 10,5 Prozent an der GROHAG, die Republik 79 Prozent.

Maßnahmen und Chancen sollen genutzt werden

Für Tourismuslandesrat Schuschnig war es wichtig, „dass alle touristischen Partner in der größten Nationalpark-Region Mitteleuropas jetzt rasch erfahren, ob sie mit dem Großglockner und seiner berühmten Hochalpenstraße planen können. Gerade jetzt wo wir verstärkt auf den Inländertourismus setzen, war es wichtig dieses Signal zu setzen. Es freut mich sehr, dass dies durch gemeinsame Anstrengungen auf allen Ebenen erreicht werden konnte“, hob Schuschnig den Zusammenhalt während der Corona-Krise hervor. Jetzt gehe es darum, alle Maßnahmen und Chancen zu nutzen, die die stark von Corona getroffenen Tourismusbranche wieder auf Erfolgskurs bringt.

Die Großglockner Hochalpenstraße ist über 48 km lang und verbindet als höchstgelegene Passstraße in Österreich die Bundesländer Kärnten und Salzburg. Die Öffnung der Straße soll gemeinsam mit den 20 Ausstellungen, Shops und Gastrobetrieben sowie unzähligen Park-, Rast und Aussichtsplätzen noch im Mai erfolgen. „Schon ab heute werden wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder eingestellt“, so Schuschnig. „Ziel ist es, die Großglockner Hochalpenstraße sobald als möglich, jedoch spätestens am 28. Mai für den Verkehr freizugeben. Damit haben wir rechtzeitig zur Sommersaison in Kärnten für alle innerösterreichischen Gäste ein wichtiges Ausflugsziel sichergestellt“, betonte Schuschnig.

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