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Leute - Villach
© Leserfoto

,,Die Menschen sind respektlos"

Untragbare Ausmaße: Wenn Müllsammeln zum Vollzeitjob wird

Gail – Immer wieder erreichen uns Bilder vom Lesern die Berge an Müll in der Natur finden. Vor allem das Gebiet rund um die Gail in Villach ist ein Ort, von dem uns immer wieder solche Nachrichten erreichen. Eine Leserin, die bereits seit einem Jahr regelmäßig Müll dort sammelt, erzählt was die Besucher am Meisten liegen lassen und sie appelliert an die Vernunft der Menschen die dort gerne Zeit verbringen. 

 2 Minuten Lesezeit (289 Wörter)

Eine 5 Minuten Leserin entdeckte heute bereits eingesammelten Müll an der Gail in Raum Villach. Sie selbst konnte es nicht wegtransportieren, da sie alleine und zu Fuß unterwegs war. ,,Ich hoffe die Stadt wird darauf aufmerksam und entsorgt den Müll, eingesammelt ist er schon in bereit zur Abholung“, schreibt sie uns in der Hoffnung auf Hilfe.

,,Es kostet Nerven und Zeit“

Sie selbst hat sich das Müllsammeln quasi zum Hobby gemacht. ,,Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass man seinen Müll mitnimmt. Seit ca. einem Jahr hab ich es mir zum Hobby gemacht, beim Spazieren gehen auch den Müll von anderen einzusammeln“, erzählt uns die 5 Minuten Leserin. Langsam reiche es ihr jedoch. ,,Man könnte aus dem Hobby einen Vollzeit Job machen. Es kostet eine Menge Zeit und Nerven“, findet sie.

,,Es ist nicht mehr tragbar“

Sie habe auch ehrlich gesagt keine Lust mehr. ,,Diese Respektlosigkeit mancher Menschen den Mitmenschen und der Natur gegenüber ist einfach unfassbar“, meint die Leserin bestürzt. Sie selbst werde den Bereich um die Gail in Zukunft schweren Herzens meiden, da sie es nicht mehr aushält. ,,Wir haben mit dem Müllsammeln  aus Spaß begonnen um unsere Spaziergänge noch sinnvoller zu gestalten, mal hier eine Flasche, mal da eine Dose oder sonstiges, aber mittlerweile nimmt das Ganze  Ausmaße an die, nicht mehr tragbar sind“, erklärt sie weiter.

Dosen werden am häufigsten weggeworfen

Dosen und Getränkeflaschen findet die Leserin am meisten. ,,Die sind schnell mal aus dem Auto geworfen“, meint sie dazu. Das ,,schönste“ das die Leserin bis jetzt finden konnte war ein Hufeisen. Auch Schuhe, Rohre oder Stücke von Maschendrahtzäunen habe sie schon gefunden.

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