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Politik - Kärnten
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Die FPÖ fordert eine Lösung

“Pflegebedürftige müssen Corona-Tests ihrer Pfleger selbst zahlen“

Klagenfurt – Laut der FPÖ müssen Pflegebedürftige derzeit die Corona-Tests ihrer 24-Stunden-Betreuung aus der eigenen Tasche zahlen. Die FPÖ fordert nun, dass Kärnten so wie andere Bundesländer die Kosten für Tests anreisender Betreuer übernehmen soll. Der FPÖ Klubobmann Gernot Darmann äußert sich dazu. 

 1 Minuten Lesezeit (187 Wörter) | Änderung am 16.05.2020 - 20.44 Uhr

Mit Unverständnis reagiert der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann auf die Tatsache, dass Pflegebedürftige die Corona-Austestung ihrer 24-Stunden-Betreuer selbst finanzieren müssen. „Die Familien leiden ohnehin unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise und müssen jetzt zusätzliche finanzielle Belastungen tragen. Die Landesregierung lässt sie im Stich. Dabei liegt es selbstverständlich im öffentlichen Interesse des Gesundheitsschutzes, dass Betreuer ihre Corona-Freiheit nachweisen, bevor sie ihre Fürsorge-Arbeit beginnen. Daher soll das Land Kärnten die Kosten für die Corona-Tests übernehmen“, betont Darmann.

Andere Bundesländer übernehmen die Kosten

Er weist darauf hin, dass andere Bundesländer wie Oberösterreich und Steiermark die Corona-Austestungen von 24-Stunden-Betreuerinnen sehr wohl übernehmen. Kärnten tue das nicht. Die betroffenen Familien seien, laut der FPÖ, Opfer eines Konfliktes, weil sich Land und Bund bisher nicht einig seien, wer die Kosten der Tests tragen müsse. „Es ist ein abstoßendes Schauspiel der Gesundheitspolitik Kärntens, hier die betroffenen Klienten und deren Familien an der Gesundheits-Bürokratie leiden zu lassen! Nach ohnehin wochenlanger unnötiger Verzögerung muss Sozialreferentin Beate Prettner endlich etwas tun“, so Darmann abschließend.

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