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Politik - Kärnten
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Nach Bildungs-Pressekonferenz:

Coronakrise: Köfer ortet Pro­bleme im Schul­system

Kärnten – Der Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert Schüler aus sozial schwächeren Familien mit digitalen Endgeräten ausstatten.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter)

Ab Montag werden die Kärntner Schulen wieder geöffnet sein. Daher traten Landeshauptmann Peter Kaiser, Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Maria Glockner, die Direktorin der Volksschule Annabichl in Klagenfurt (VS 13) vor die Presse und gaben weitere Informationen bevorstehenden Schulöffnungen bekannt. 5 Minuten hat berichtet. Kurz darauf hagelte es Kritik von Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. Die Coronakrise habe, laut Köfer, zahlreiche Probleme im Schulsystem an die Oberfläche gespült.

„Fehlende Geräte“

Wie Köfer in seiner aktuellen Aussendung hervorhebt, würden viele Schülerinnen und Schüler für das Home-Schooling überhaupt nicht über die notwendigen Voraussetzungen verfügen. Wie, laut dem Team Kärnten-Chef, bekannt wurde, können rund 800 Pflichtschüler in der Corona-Situation dem Unterricht aufgrund fehlender Geräte nicht folgen. Er erinnert daran, dass das Team Kärnten bereits seit Jahren fordere Schüler aus sozial schwächeren Verhältnissen von der öffentlichen Hand mit kostengünstigen Tablets auszustatten. „Wären diese Geräte vorhanden, wäre das Home-Schooling viel einfacher umsetzbar.“ Köfer wünsche sich, dass fehlende Geräte umgehend angeschafft werden.

„Krisenbewältigung droht selbst zur Krise zu werden“

Ein ebenfalls nicht zu leugnendes Problem sei, laut dem Team Kärnten-Chef, dass viele Lehrer zu sehr mit Verwaltungsaufgaben, Administration und Zettelwirtschaft beschäftigt seien. „Das Lehrpersonal muss von solchen Aufgaben […] möglichst vollständig freigespielt werden. Wir brauchen Lehrer für den Unterricht“, führt Köfer weiter aus. Auch die Maskenpflicht an Schulen bezeichnet Köfer als „nicht notwendig“. „Die Krisenbewältigung droht im Bildungssystem selbst zur Krise zu werden“, schließt er.

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