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Aktuell - Kärnten
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Laufende Corona-Tests:

Coronavirus: Alle Tests in Pflegeheimen negativ

Kärnten – Wie das Land Kärnten in einer Aussendung bekannt gab, wurden 2.000 Tests in Pflegeheimen und 500 in KABEG-Krankenhäusern durchgeführt. „Alle Tests waren negativ“, so Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner.

 4 Minuten Lesezeit (492 Wörter) | Änderung am 20.05.2020 - 19.11 Uhr

Das Experten-Koordinationsgremium des Landes Kärnten tagte auch heute, Mittwoch, wieder. Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner teilte dabei mit, dass neben den laufenden Corona-Tests in den Kabeg-Spitälern gerade auch 500 Tests in den Fonds-Krankenhäusern durchgeführt wurden, die alle negativ waren. „In Kärntens Pflegeheimen wurden insgesamt rund 2.000 Bewohner und Beschäftigte getestet, auch hier waren alle Tests negativ“, so Prettner. Für die Auswertung der Reihentestungen wurde zusätzlich mit einem Institut in Salzburg ein Vertrag abgeschlossen, dieses kann an sieben Tagen die Woche jeweils 300 Auswertungen durchführen.

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Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner

Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner - © KK

Private Corona Tests möglich

In der Gremiumssitzung wurde außerdem mitgeteilt, dass private Coronatests neben dem Medizinischen Institut DDr. Johann Perné auch in der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt möglich sind. PCR-Tests kosten 150 Euro, Antikörpertests 50 Euro. Seitens des Koordinationsgremiums wurde – nachdem in Österreich Corona-Cluster im Zusammenhang mit Postverteilzentren und Leiharbeitsfirmen entstanden sind – Kontakt mit Kärntner Leiharbeitsfirmen und der Post aufgenommen. Von der Wirtschaftskammer kam die Rückmeldung, dass die Kärntner Leiharbeiter zuhause und nicht in Quartieren schlafen. Eine Situation wie in Wien könne daher so nicht entstehen. Die Gesundheitsbeauftragte der Post verwies auf die vorhandenen Sicherheitspläne, zu denen sie auch im Austausch mit der Landessanitätsdirektion steht. Zum Thema Grenzöffnungen wurde in der Gremiumssitzung mitgeteilt, dass die aktuell gültige Verordnung am 31. Mai auslaufe und vermutlich durch eine neue, gelockerte ersetzt werde.

Team Kärnten/Köfer: „Kärnten testet viel zu wenig!“

Zu den Corona Tests in Kärnten meldete sich auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer zu Wort. Er erinnert SPÖ-Landeshauptmann Kaiser in einer Aussendung daran, dass Kärnten mit Abstand die wenigsten Corona-Tests, im Ranking der Bundesländer, durchführt: „Selbst das Burgenland hat diesbezüglich Kärnten längst überholt. Daher ist es wenig seriös, wenn Kaiser in seiner gestrigen Pressekonferenz von 399 am Montag durchgeführten Tests berichtet. Er verschweigt, dass dieser Wert von 399 Tests nahezu nie erreicht wurde und vermittelt den Eindruck, dass Kärnten der sichere Süden sei.“ Fakt ist laut Köfer, dass am 23. März Landeshauptmann Kaiser der Kärntner Bevölkerung mitteilte, dass jetzt bis zu 1.000 Tests am Tag möglich seien. Köfer: „Tatsächlich wurden aber im Durchschnitt lediglich 230 Tests täglich durchgeführt. Die sorglose Begründung Kaisers dazu lautet, dass wir in Kärnten wenig Infizierte und Verdachtsfälle und daher weniger Tests hatten. Diese fatale Aussage wird vom Innenministerium ad absurdum geführt, zumal ein Großteil der positiv Infizierten keinerlei Krankheitssymptome aufweist, aber jederzeit andere mit dem Virus anstecken kann. Panikmache ist das eine, Fakten schönreden das andere. Damit Kärnten sicher bleibt und die Wirtschaft sich rascher erholen kann, ist Kaiser aufgerufen, die möglichen Testkapazitäten von 1.000 je Tag zielgerichtet auszunützen.“ Insbesondere gehe es jetzt laut Köfer darum, präventiv zu testen und das in vielen unterschiedlichen Bereichen.

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