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Wirtschaft - Kärnten
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See und Berg beliebt:

Tourismus-Start am 29. Mai: Nicht jedes Hotel möchte öffnen

Kärnten – Heute Vormittag gab es eine Pressekonferenz zum Thema Tourismus-Neustart in Kärnten. Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP), Christian Kresse, Kärnten Werbung-Chef und Josef Petritsch, als Spartenobmann der Wirtschaftskammer Kärnten, nahmen dazu Stellung.

 2 Minuten Lesezeit (315 Wörter) | Änderung am 27.05.2020 - 12.41 Uhr

Es wird nicht leicht für den heimischen Tourismus, das ist klar. Es wird viele Hygiene-Maßnahmen und Regeln geben. Derzeit werden einige Webinare durchgeführt, um Tourismus-Mitarbeiter zu informieren. Kärnten als Urlaubsdestination wird derzeit über die Grenzen beworben. Das Thema des „Sicheren Süden“ ist dabei ein wichtiger Slogan. Eines kann zur aktuellen Buchungslage sagen: Kärnten ist als Urlaubsregion „in“.

Kärnten ist „gerüstet“

Sebastian Schuschnig erklärt: „Wir sind gut aufgestellt und haben in Kärnten unsere Hausaufgaben gemacht.“ Gemeint ist unter anderem eine große Bewerbungsoffensive für das Land als Urlaubsdestination. Für Kärnten gibt es derzeit zwei wichtige und aktuelle Entwicklungen: Eine flächendeckende Testregion ist der Wörthersee: Mit einem Pilotprojekt für flächendeckenden Corona-Testungen startet der Tourismus ab 29. Mai in die Sommersaison. Des Weiteren gibt es eine Containment-Strategie für Kärnten. Es geht um die Frage: Wie wird mit einem Corona-Fall oder Verdachtsfall umgegangen? Der Leitfaden dafür wird an die Betriebe ausgeschickt. Die Vorbereitungen für den Sommer laufen auf Hochtouren. Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse: „Unser Ziel ist es, Optimismus zu kommunizieren. Wir sind alle froh, dass es am Freitag wieder losgeht.“ Die Seeregionen sind derzeit sehr gefragt. Im alpinen Bereich wird die Buchungswelle erst kommen. Campingplätze vermelden eine gute Buchungslage.

Problemkind ist die Stadthotellerie

Der neue WK-Kärnten-Vertreter Josef Petritsch erklärt: „Die kommenden 14 Tage werden entscheidend sein. Mein Appell ist es, vorsichtig zu bleiben. Ein zweiter Shutdown darf einfach nicht passieren. Das wäre eine große Katastrophe.“ Die Stadthotellerie ist ein Problemkind. „Manche Betriebe in Klagenfurt möchten gar nicht aufmachen, oder erst viel später im Sommer. Sie sind abhängig von Veranstaltungen und die Gäste möchten eher an den See. Die Stadthotellerie steht daher länger vor größeren Herausforderungen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit einem hellblauen Auge davon kommen werden.“

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