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Wirtschaft - Kärnten
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Hafen in Triest forcieren

FPÖ/Ragger: ÖBB als Zukunfts­gestalter in der Logistik

Österreich/Kärnten – Im Zuge der Budgetdebatten im Nationalrat macht sich der freiheitliche Abgeordnete Christian Ragger stark für die Unterstützung der ÖBB.

 2 Minuten Lesezeit (358 Wörter) | Änderung am 28.05.2020 - 08.28 Uhr

Die Zukunft von Mobilität und Logistik liegt auf der Schiene. Mit der Unterstützung der ÖBB könnte sich der Hafen Triest als bedeutendster in Europa entwickeln. Die Chancen der Rail Cargo als Marktführer in der europäischen Logistik müssen, wenn es nach dem freiheitliche Abgeordneten Christian Ragger geht, genützt werden: „Wir waren federführend und auch die Ersten, die es vor zwei Jahren geschafft haben, ein einzigartiges Projekt in Europa hochzuziehen – nämlich den ersten Zollkorridor in Europa zu gestalten. Wir haben uns damals auf europäischer Ebene mit dem Infrastrukturministerium und dem Digitalisierungsministerium zusammengeschlossen, um hinkünftig auf österreichischem Boden die Waren Europas von unseren Beamten zu verzollen und diese mithilfe der österreichischen Bahn nach Triest zu transferieren und von Triest in die ganze Welt zu verteilen. So hat es das noch nicht gegeben und es bringt uns riesige Chancen im Zeitalter der Digitalisierung.“

Hafen als Dreh- und Angelpunkt

Der Hafen in Triest als Teil der baltisch-adriatischen Achse wird hinkünftig eine große Rolle in Europa spielen. „Über 60% der Waren, die von Triest über Tirol, Kärnten und die Steiermark kommen, werden von der Rail Cargo transportiert. Wenn wir hinkünftig eine europäische strategische Achse im Schienenverkehr bilden wollen, dann müssen wir uns jetzt vergegenwärtigen, dass wir mit dem Zollkorridor die ultimative Chance haben, wie wir Europa hinkünftig gestalten werden – nämlich logistisch auf der Schiene. Nicht im Bereich der Frächterei, nicht im Bereich der Spediteure, sondern hochmobil auf der Schiene. Diese Chance müssen wir wahrnehmen, weil das bedeutet, dass wir so die Märkte zusammenbringen“, so Ragger.

Ragger sieht wirtschaftliche Vorteile

Zunehmend werden auch Deutschland Interesse am Korridor entwickeln. Ragger weiter: „Man denke nur an Duisburg, wo jedes Jahr sechs Millionen Container transportiert werden. Heute fahren sie über Hamburg, morgen über Triest. Die Chance, dass wir das wirtschaftlich nutzen können, ist einzig und allein an Einem festzumachen: Nämlich, wenn wir unsere Bahn unterstützen. Und wenn uns das gelingt, dann glaub ich auch, dass wir damit ein starkes Signal für die Mobilität in Österreich auf die Schiene gesetzt haben.“

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