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Politik - Kärnten
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Modelle zeigen

Evaluierung: „Spätere Maß­nahmen hätten gravierende Aus­wirkungen ge­habt“

Österreich/Kärnten – Am Donnerstag, 28. Mai 2020 gaben Gesundheitsminister Rudi Anschober und die ExpertInnen a.o. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann und DI Dr. Niki Popper einen Rück- sowie Ausblick zu den Corona Maßnahmen-Evaluierung.

 1 Minuten Lesezeit (221 Wörter) | Änderung am 28.05.2020 - 09.49 Uhr

In der Pressekonferenz wurde über die Effekte unterschiedlicher Maßnahmen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt, zu denen sie gesetzt werden, gesprochen, über den Erfolgsfaktor „Reaktionszeit“ für das Containment und über mögliche Indikatoren zur Beobachtung der epidemiologischen Situation.

Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt gesetzt

Wie DI Dr. Niki Popper ausführt, lernen wir nicht nur bei den gesetzten Maßnahmen, sondern auch bei den Modellen. „Hätten wir mit den Maßnahmen um nur 7 Tage später reagiert, hätten sich, laut Modell, die Anzahl an positiv getesteten Personen vervierfacht“, so Popper. Auch die Nutzung der Intensivbetten wäre laut dem Modell an ihre Grenzen gestoßen.

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„Wären die Maßnahmen später gesetzt worden, hätten sich die Zahl der Infizierten vervierfacht“, so Popper.

„Wären die Maßnahmen später gesetzt worden, hätten sich die Zahl der Infizierten vervierfacht“, so Popper. - © Screenshot ORF Livestream

Maßnahmen reduzierten Ausbreitung

Gesundheitsminister Rudi Anschober und die Experten sind sich nach der Evaluierung der Modelle sicher, dass die von der Regierung gesetzten Maßnahmen die Zahl der Infizierten eingedämmt und die Kurve schon frühzeitig abgeflacht haben. „Die Ausbreitungsrate konnte so reduziert werden“, so Anschober. „Die Frage ist nicht, ob Kurve flacher wird, sondern wann.“ Die Maßnahme der Quarantäne konnte die Anzahl der Gesamterkrankten laut Berechnungen um 40 bis 80 % eindämmen, so Herwig Ostermann.

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Herwig Ostermann

Herwig Ostermann - © Screenshot ORF Livestream

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