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Verhandlung am Landesgericht

Eigene Kinder jahrelang miss­braucht: Kärntner zu neun Jahren Haft verurteilt

Kärnten – Ein 37-jähriger Kärntner wurde heute, laut einem Bericht des ORF Kärnten, am Landesgericht Klagenfurt zu neun Jahren Haft verurteilt. Über mehrere Jahre hinweg hatte er seine beiden Kinder, ein Mädchen und einen Jungen im Alter von 10 und 8 Jahren, schwer sexuell missbraucht und misshandelt. 

 1 Minuten Lesezeit (223 Wörter) | Änderung am 17.06.2020 - 20.48 Uhr

Einen 37-jährigen Kärntner wurde zur Last gelegt, seine beiden Kinder, ein Mädchen und einen Jungen,  über mehrere Jahre fast täglich misshandelt zu haben. Neben des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, der geschlechtlichen Nötigung, des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses, der fortgesetzten Gewaltausübung, der pornographischen Darstellung Minderjähriger, der schweren Nötigung, der sittlichen Gefährdung von Personen unter 16 Jahren, und der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt auch die Blutschande angeklagt. Dafür musste sich der Kärntner heute, 17. Juni, am Landesgericht Klagenfurt verantworten.

Kinder mussten unfassbares Leid ertragen

Wie der ORF Kärnten kürzlich berichtete, soll der Kärntner seinen Sohn vier Jahre lang, zwischen 2015 und 2019, fast täglich mit Schlägen und Tritten misshandelt haben. Zu Beginn der Misshandlungen soll der Bub 8 Jahre alt gewesen sein. Er soll das Kind auch gewürgt und ihm ein Messer an den Hals gelegt haben. Ebenfalls geht aus dem Bericht des ORF hervor, dass der Mann seine Tochter, ab dem Alter von 10 Jahren, regelmäßig sexuell missbrauchte. Mindestens einmal soll der Mann die Tat auch gefilmt haben. Des weiteren habe man pornografische Fotos, die der Kärntner von seiner Tochter machte, sicherstellen können.

Der 37-jährige Kärntner ist laut dem ORF zu 9 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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