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Politik - Kärnten
Die Ferienbetreuung müsse, so die Forderung der beiden FP-Bürgermeister, lückenlos bereitgestellt und finanziell vom Land Kärnten geschultert werden.
Die Ferienbetreuung müsse, so die Forderung der beiden FP-Bürgermeister, lückenlos bereitgestellt und finanziell vom Land Kärnten geschultert werden. © WKK

Unter Einbindung der Gemeinden:

Freiheitliche Bürgermeister fordern lückenlose Ferienbetreuung

Kärnten – Die Ferienbetreuung ist heuer ein wichtiges Thema. Aufgrund der Corona-Situation haben viele berufstätige Eltern keinen Urlaub mehr, den sie in den Sommermonaten verbrauchen könnten. Die Freiheitlichen Bürgermeister von Afritz und St. Urban fordern nun eine lückenlose Ferienbetreuung unter Einbindung der Gemeinden.

 3 Minuten Lesezeit (414 Wörter) | Änderung am 20.06.2020 - 11.05 Uhr

Durch die Auswirkung der Corona-Krise waren viele Eltern gezwungen, ihren Erholungsurlaub vorzeitig zu konsumieren oder wurden in Kurzarbeit geschickt. Zahlreiche Eltern werden nun nicht in der Lage sein, ihre Kinder im Sommer zu betreuen, da sie aufgrund der langsamen Normalisierung ihrer Arbeitssituation keinen Urlaub konsumieren können, heißt es in einer aktuellen Aussendung. „Es steht außer Frage, dass diese Betreuungslücke geschlossen werden muss. Die Kärntner Landesregierung hat unter Einbindung der Gemeinden, die für die Erhaltung der Bildungseinrichtungen verantwortlich sind, sicherzustellen, dass es zu keiner Schließung ebendieser Einrichtungen kommt und ausreichend Personal für die vom Bund geplante Sommerbetreuung vorhanden ist“, so der Vizepräsident des Kärntner Gemeindebundes und Afritzer Bürgermeister Maximilian Linder.

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Der Afritzer Bürgermeister Maximilian Lindner fordert, dass die „Betreuungslücke“ im Kärntner Ferienangebot geschlossen werden muss. - © KK

Rauter: „Landesstrategie lässt auf Planlosigkeit schließen.“

Der Bürgermeister von St. Urban, LAbg. Dietmar Rauter, ebenfalls Vorstandsmitglied des Kärntner Gemeindebundes, hält mit Verweis auf eine FPÖ-Initiative im Kärntner Landtag ergänzend fest: „Die Finanzierung der genannten Maßnahmen hat das Land Kärnten zur Gänze selbst zu schultern, da die Kärntner Gemeinden krisenbedingt ohnehin finanziell bereits über Gebühr belastet sind. Wenn den Kärntner Gemeinden aber mit Schreiben vom 4. Juni 2020 bloß  ‚angeordnet‘ wird, den Betreuungsbedarf an elementarpädagogischen Einrichtungen zu erheben und entsprechende Angebote zu organisieren, lässt die Strategie des Landes bisher lediglich auf Planlosigkeit schließen. Auch der gesamte Vorstand des Kärntner Gemeindebundes weist in einer Stellungnahme an LH Kaiser auf diesen Umstand hin.“

Gemeinden sollen in Planung eingebunden werden

„Im Normalfall werden in den Sommermonaten die Schulgebäude und Betreuungseinrichtungen umfangreich gereinigt und das Personal konsumiert seinen Urlaub. Die Kärntner Gemeinden haben bisher keine Information erhalten, wie die geplante Sommerbetreuung im Detail umgesetzt werden soll. Dies im Hinblick auf die Standortfrage, als auch die Personalfrage. Es ist jedoch zwingend erforderlich, dass die Gemeinden vollumfänglich in diese Planungen eingebunden werden, damit eine Umsetzung reibungslos vonstattengehen kann. Im Sinne der Kärntner Kinder fordern wir also, dass das Land seine Kommunikationsstrategie überdenkt und eine koordinierte Vorgangsweise vorantreibt. Einer abgesprochenen Planung und Umsetzung werden wir uns sicher nicht verwehren“, bekräftigen Linder und Rauter abschließend.

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Der Bürgermeister von St. Urban, Dietmar Rauter, meint, die genannten Maßnahmen habe das Land Kärnten zur Gänze selbst zu schultern. - © FPÖ Kärnten/Facebook

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