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Politik - Kärnten
LR Schuschnig begrüßt den Start des Wasserstoff-Schwerpunktes
LR Schuschnig begrüßt den Start des Wasserstoff-Schwerpunktes © Büro LR Schuschnig

Kärnten arbeitet bereits an Projekt:

Schuschnig be­grüßt Wasser­stoff-Schwer­punkt

Kärnten – Die am Donnerstag, dem 25. Juni 2020, vom Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, Magnus Brunner, angekündigte Zielsetzung, Österreich soll zur ‚Wasserstoff-Nation Nummer 1‘ werden, wird vom Kärntner Wirtschafts- und Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig begrüßt.

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„Diese Zielsetzung ist ein starkes Signal für eine echte Energie- und Mobilitätswende. Damit kommt neues Tempo in Forschungs- und Anwendungsprojekte“, so Schuschnig. Kärnten setze bereits auf die vielen Potenziale, die dieser Energieträger bietet. „Wir stehen als Modellregion für Wasserstoffprojekte bereit“, bekräftigt der Kärntner Landesrat einmal mehr.

Schuschnig will erstes Projekt noch heuer präsentieren

Eine landesweite Wasserstoffstrategie, die von der österreichweit führenden Wasserstoff-Forschungsgesellschaft HyCentA GmbH im Auftrag des Landes erarbeitet werde, stehe bereits kurz vor dem Abschluss. „Diese wird eindrucksvoll zeigen, wie viele Anwendungsmöglichkeiten wir in der Industrie und im Verkehrssektor im ganzen Land haben“, gibt der Mobilitätslandesrat bereits einen ersten Ausblick. Er ist zuversichtlich, noch heuer ein erstes Projekt präsentieren zu können.

Gibt es bald eine Wasserstoff-Tankstelle in Kärnten?

Auch wurde durch Staatssekretär Brunner angekündigt, bis 2030 insgesamt 100 Wasserstoff-Tankstellen errichten zu wollen. „Damit Wasserstoff im Fernverkehr den Durchbruch schafft, ist das der wichtigste Baustein. Aufgrund der Lage am Schnittpunkt zweier europäischer Verkehrsachsen ist Kärnten ein verkehrlich wichtiger Standort für eine dieser neuen Wasserstoff-Tankstellen“, stellt Schuschnig fest. Er werde sich dafür einsetzen, ein solches Projekt nach Kärnten zu bekommen. „Die Gespräche mit dem Bund sind bereits gestartet und verlaufen sehr positiv“, sagt Schuschnig.

„Wasserstoff aus nachhaltiger Energie gewinnen“

Besonders wichtig sei es, so Schuschnig, dass der Wasserstoff bei allen geförderten Projekten mittelfristig auch tatsächlich durch den Einsatz nachhaltiger Energie gewonnen werde. Derzeit werde Wasserstoff jedoch noch hauptsächlich aus Erdgas erzeugt. „Kärnten produziert bereits jetzt mehr als die Hälfte der Energie und fast 100 Prozent des Strombedarfs in nachhaltiger Erzeugung – größtenteils aus Wasserkraft. Wir haben damit die besten Voraussetzungen, eine Vorreiterrolle einzunehmen“, hebt Schuschnig hervor.

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