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Sport - Villach
Mit 41 erzielten Toren und 157 Vorlagen gehört Daniel Stefan zu den Top österreichischen Verteidigern.
Mit 41 erzielten Toren und 157 Vorlagen gehört Daniel Stefan zu den Top österreichischen Verteidigern. © KK

„26 Jahre sind genug, ich habe auch noch etwas anderes vor!“

VSV-Urgestein gibt Ende der Eishockey-Karriere bekannt

Villach – Im jungen Alter von gerade mal vier Jahren begann Daniel Stefan 1994 in Villach beim VSV seine Eishockeykarriere. Nach 26 sehr schönen und erfolgreichen Jahren gab der gebürtige Steirer und Wahl-Villacher nun sein Karriereende bekannt.

 3 Minuten Lesezeit (375 Wörter) | Änderung am 29.06.2020 - 10.10 Uhr

Daniel Stefan hat 394 Spiele in der ersten und zweiten Liga absolviert, an einer U-18 Weltmeisterschaft in Riga teilgenommen und neben VSV und Graz-99ers konnte sich Daniel Stefan in der zweiten österreichischen Liga einen Namen machen. Nach zwei Jahren ATSE Graz, folgten vier Saisonen Zell am See und danach vier Saisonen in Lustenau. Mit 41 erzielten Toren und 157 Vorlagen gehört Daniel Stefan zu den Top österreichischen Verteidigern. In 134 Alps HL Spielen scheint Daniel Stefan mit einer +/- Statistik von +31 auf.

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Im jungen Alter von vier Jahren begann Stefan seine Karriere auf dem Eis.

Im jungen Alter von vier Jahren begann Stefan seine Karriere auf dem Eis. - © KK

VSV als Grundstein für Sport-Karriere

Die Grundlagen für die 26 Jahre Eishockey bekam Stefan in der Nachwuchsschule des VSV rund um Peter Raffl mit. Studium und Ausbildung verschlugen den Wahl-Kärntner dann nach Graz. Neben dem Sport und der Ausbildung konnte er schon sehr früh die A-Lizenz Trainerprüfung absolvieren. Mit zwei U20 Meistertiteln mit dem VSV, eine U18 WM Bronzemedaille in Riga und mehrere Vizemeistertitel in der 2. österreichischen Liga kann sich auch die Erfolgsbilanz sehen lassen.

„Ich möchte mich zu 100% meinem Job und Studium widmen“

Stefan gab vor kurzem sein Karriereende bekannt. In einer Aussendung schreibt er: „Es waren unglaublich schöne 26 Jahre und ich konnte sehr viele interessante Mitspieler und Trainer kennen lernen, viele Freundschaften sind entstanden, die mich sicher auch mein weiteres Leben begleiten werden. Zell am See war wunderschön und In Lustenau habe ich auch meinen Lebensschwerpunkt angesiedelt. Ich habe aber neben dem Eishockey auch noch ein zweites Standbein. Beruf und Profi Eishockey lassen sich nur mit sehr viel Aufwand vereinen. Ich habe diese Situation in den letzten Jahren durchgezogen, aber es wird immer schwieriger beides unter einen Hut zu bringen. Ich möchte mich jetzt zu 100% meinem Job und meinem Studium widmen und da fehlt leider die Zeit um professionell Eishockey zu spielen. Daher habe ich den Entschluss gefasst, mit dem Spitzensport aufzuhören. Ich werde aber in irgendeiner Form dem Eishockey treu bleiben. Vielen Dank an alle Mitspieler, Trainer, Fans, Freunde und Förderer die mich die vielen Jahre durch Höhen und Tiefen begleitet haben.“

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Stefan bedankt sich in einer Aussendung für „unglaublich schöne 26 Jahre“.

Stefan bedankt sich in einer Aussendung für „unglaublich schöne 26 Jahre“. - © KK

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