fbpx

Zum Thema:

30.06.2020 - 17:1713-jähriges Mädchen verge­waltigt: Kärntner zu 3,5 Jahren Haft verurteilt17.06.2020 - 15:42Eigene Kinder jahrelang miss­braucht: Kärntner zu neun Jahren Haft verurteilt16.06.2020 - 15:54Zum 18. Mal verurteilt: Ein­brecher muss drei Jahre ins Gefängnis14.06.2020 - 18:12Frau soll Pflege­sohn jahrelang körperlich misshandelt haben
Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © KK

Beweislage nicht ausreichend

Wegen Kindesmiss­handlung angeklagt: Eltern freigesprochen

Kärnten – Ein 27-jähriger Kärntner und seine ehemalige Lebensgefährtin mussten sich heute, Dienstag, am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Ihnen wurde Kindesmisshandlung vorgeworfen. Die beiden wurden freigesprochen. 

 1 Minuten Lesezeit (174 Wörter)

Einem Kärntner (27)  und seiner ehemaligen Lebensgefährtin (28) wurde vorgeworfen, ihren 9-jährigen Sohn mit einem Ladekabel und Gürtel mehrfach geschlagen und ihn mit Brennnesseln eingerieben zu haben. Wie die Kärntner Krone berichtet, soll das Kind dies gegenüber seiner Betreuerin erwähnt haben. Auch die 8-jährige Tochter soll solche Angaben gemacht haben. Die Angeklagten stritten die Vorwürfe ab.

„Beweislage nicht ausreichend“

Laut dem Bericht der Kärntner Krone,  ergab das Gutachten einer Kinderpsychologin, dass die Aussagefähigkeit der Kinder „stark eingeschränkt“ sei und die Geschwister auch „Entwicklungsverzögerungen aufweisen“ würden. So sollen die Kinder unter anderem viele widersprüchliche Aussagen gemacht haben. Den Vorfall mit den Brennnesseln soll der Bub außerdem nicht von selbst, sondern erst auf Nachfrage erwähnt haben. Als Täterin nannte er dabei nicht die Angeklagten, sondern seine Großmutter. Deshalb seien die Aussage der Kinder aus psychologischer Sicht nicht zuverlässig. Auch laut der Richterin sei die Beweislage nicht ausreichend gewesen. Die Angeklagten wurden freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Kommentare laden
ANZEIGE