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Leute - Kärnten
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Tödliche Verletzungen

VGT warnt: „Rasen­mäher-Roboter sind eine große Gefahr für Tiere“

Kärnten – Rasenmäher-Roboter erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Sie bewegen sich fast lautlos durch den Garten und erledigen die Arbeit fast ganz von selbst. "Leider stellen sie aber eine tödliche Gefahr für Wildtiere und auch Haustiere dar", warnt der Verein gegen Tierfabriken (VGT). 

 1 Minuten Lesezeit (198 Wörter) | Änderung am 02.07.2020 - 18.06 Uhr

In einer aktuellen Presseaussendung weißt der VGT auf die Gefahr von Rasenmäher-Robotern hin. „Jedes Jahr werden zahlreiche Tiere von selbstfahrenden Rasenrobotern schwer verletzt“, waren die Tierschützer. So hätten die Geräte zwar Sensoren, die auf Hindernisse regieren sollten indem sie stehenbleiben oder den Rückwärtsgang einlegen, diese seien allerdings „oft nicht sensibel genug eingestellt und so kommt es immer wieder zu Verletzungen von Tieren“, kritisiert der VGT.

„Rasenmäher-Roboter nicht nachts laufen lassen“

„Viele Menschen lassen die Rasenmäher-Roboter nachts laufen, was besonders nachtaktive Tiere wie Igel gefährdet. Diese rollen sich beispielsweise bei der Begegnung mit einem Rasenroboter zusammen, anstatt zu flüchten. Dabei erleiden sie oft sehr schwere Schnittverletzungen, die bis zum Tode führen können“, weiß der VGT. Laut der Tierschutz-Referentin Ines Haider sollten Rasenroboter deshalb generell nur tagsüber und unter Aufsicht verwendet werden.

Was tun, wenn ein Tier verletzt wird?

Falls man nun doch ein verletztes Wildtier im Garten findet, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Wildtiere in Not, die auf der Homepage des VGT zusammengefasst sind. „Am einfachsten hilft man den Wildtieren übrigens, indem man seinen Garten naturnahe und mit vielen Unterschlupf-Möglichkeiten anlegt“, weiß Haider.

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