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Politik - Kärnten
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Letzte Stadtsenat Sitzung vor der Sommerpause:

Rekordergebnis: Sportpark Klagen­furt GmbH erzielte 1,91 Millionen Euro Umsatzerlös

Klagenfurt – Neue SMART-City Wohnanlage in der Hans-Sachs-Straße, das Projekt „Gepflegtes Klagenfurt“, der Bericht über das erfolgreichste Jahr des Sportparks, ein neues umweltfreundliches Heizungssystem für die Aufbahrungshalle in Annabichl und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit waren wesentliche Themen der heutigen Stadtsenatssitzung.

 5 Minuten Lesezeit (640 Wörter) | Änderung am 07.07.2020 - 17.49 Uhr

Besonders Erfreuliches konnte Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz über die Sportpark Klagenfurt GmbH berichten, deren Jahresbericht heute im Stadtsenat präsentiert wurde. Dank dem Projekt For Forest sowie auch zahlreicher Großveranstaltungen, wie z.B. Bon Jovi, Ed Sheeran oder Andrea Berg konnte der Umsatzerlös auf ein Rekordergebnis von 1,91 Millionen Euro gesteigert werden. Im Vorjahr betrug der Umsatzerlös noch 1,03 Million Euro, was somit einer Steigerung von 85,34 % entspricht. Ebenso konnte die Besucherzahl von 150.244 im Jahr 2018 auf sensationelle 462.491gesteigert werden, was sogar eine Verdreifachung darstellt. Der Sportpark kann damit auf das erfolgreichste Jahr seit Bestehen verweisen und trägt wesentliche zur Bekanntheitssteigerung der Landeshauptstadt bei.

„Gepflegtes Klagenfurt“ und freiwillige Corona-Testung

Auch dieses Jahr wird wieder das Projekt „Gepflegtes Klagenfurt“ durchgeführt, berichtet Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler. Es ist dies ein Beschäftigungsprojekt, welches gemeinsam mit dem Land Kärnten und dem AMS Kärnten durchgeführt wird. Dabei werden 13 Personen aufgenommen, die dann Reinigungs- und Verschönerungstätigkeiten im Stadtgebiet durchführen. Dieses Projekt ist eine sogenannte „Win-Win-Situation“. Es dient sowohl den Beschäftigten, als auch den Bürgerinnen und Bürgern von Klagenfurt, die sich über die Verschönerungsarbeiten im Rahmen des Projektes „Gepflegtes Klagenfurt“ freuen. Stadtrat Franz Petritz berichtete darüber, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schlachthofs Klagenfurt einem freiwilligen Corona-Test unterziehen. Dies erfolgt zusätzlich zu den regulär vorgeschriebenen Kontrollen und ist eine präventive Maßnahme, um den vermehrten Corona-Infizierungen in Deutschland und Österreich aktiv und vorsorglich entgegenzuwirken. Alle bisher durchgeführten Tests waren negativ.

Generalsanierungen der Volksschulen

Weiters berichtet Petritz, dass nach der Generalsanierung der Volksschule St. Peter und der Volksschule Spitalberg nun auch die Generalsanierung der Volksschule Hörtendorf in Angriff genommen wird. Die Landeshauptstadt beschreitet damit konsequent das Vorhaben, die Schulstandorte in Klagenfurt zu modernisieren. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird im Kreuzungsbereich Stadlweg/Boltzmannstraße ein neuer Minikreisverkehr errichtet. Dies erfolgt auf Antrag von Stadtrat Christian Scheider. Zusätzlich wird eine separate Rechtsabbiegespur zur Altstoffsammlung Süd geschaffen um die dortige Stauproblematik zu entschärfen. Ebenfalls werden auf Antrag von Stadtrat Scheider zwei neue Druckknopfampeln errichtet. Die erste entsteht an der Völkermarkter Straße, im Bereich Mariannengasse/Kumpfgasse, die zweite am Völkermarkter Ring, im Bereich Sariastraße. Bei beiden Anlagen handelt es sich um Überquerungen von mehrspurigen Fahrbahnen und werden damit deutlich zur Verkehrssicherheit beitragen, was vor allem auch den zahlreichen Schülerinnen und Schülern der naheliegenden HAK zu Gute kommt. Die Errichtungskosten beider Druckknopfanlagen werden zu je 50 Prozent vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt getragen.

Umweltfreundliche Weiterentwicklung

Eine besonders umweltfreundliche Weiterentwicklung wurde heute im Zusammenhang mit der Aufbahrungshalle und den Räumlichkeiten des Gräberservice Annabichl beschlossen. Auf Antrag von Stadtrat Markus Geiger werden künftig diese Gebäude über das Fernwärmenetz der Energie Klagenfurt GmbH beheizt. Bisher wurde mit einer fossilen Ölheizung gewärmt, welche rund 25.000 Liter Öl pro Jahr benötigte. Mit der Umstellung auf Fernwärme können damit rund 75 Tonnen an CO2 Ausstoß pro Jahr eingespart werden. Weiters wurden im heutigen Stadtsenat mehrere Förderungsansuchen bewilligt. Unter anderem dürfen sich die Imker des Bienenzuchtvereins Klagenfurt über eine Unterstützung in Höhe von 5.580,– Euro freuen. Ebenfalls eine Subvention in Höhe von 3.000,– Euro erhält die gemeinnützige Kommunikations-GmbH „4everyoung.at“. Diese bietet in den Sommerferien Computerkurse für Kinder an. Und auch das Bildungswerk Kärnten erhält für das Projekt „Hippy & Smile“ eine finanzielle Unterstützung von 3.000,– Euro. Das Projekt ist ein international anerkanntes und bewährtes Elternbildungsprogramm für Familien mit Kindern zwischen 3 und 7 Jahren und wird in Klagenfurt seit dem Jahr 2012 durchgeführt. Stadtrat Frank Frey brachte heute 26 Wohnungsanträge ein, welche einstimmig angenommen wurden. Sofern sich keine wesentlichen Ereignisse ergeben, war dies die letzte Stadtsenatssitzung vor der Sommerpause. Die nächste Sitzung findet folgend am Dienstag, 15. September 2020 statt.

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