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Bekämpfung gegen COVID-19

Villach startet Kontrollen: Bei Verstößen droht Maskenpflicht

Villach – Stadtregierung und Stadtpolizeikommando haben gemeinsam Vorsorge getroffen: Ein dreistufiges Achtsamkeits-Konzept für die Gastronomie soll für Sicherheit sorgen.

 3 Minuten Lesezeit (442 Wörter) | Änderung am 10.07.2020 - 16.37 Uhr

Der Gästeansturm ist vor allem in der Gastronomie schwer mit Covid19-Schutzmaßnahmen vereinbar. So haben Stadtregierung und Stadtpolizeikommando gemeinsam Vorsorge getroffen: Durch ein dreistufiges Achtsamkeits-Konzept für die Gastronomie soll Villach covid-sicher bleiben. Die Stadt gehört bei der Zahl der Erkrankten seit Anfang März zu den sieben besten Bezirken Österreichs, derzeit ist kein Coronafall bekannt. Damit dies im Idealfall so bleibt, wurden folgende Schritte vereinbart:

STUFE 1: Aufklärung und Information

Mit Infomaterial und Aufklärung werden Gastronominnen und Gastronomen sowie Gäste in den kommenden Tagen und Wochen für die noch immer vorhandene Covid19-Gefahr sensibilisiert. Die Kampagne umfasst Plakate, Inserate in gedruckter und digitaler Form sowie zweisprachige Informationsblätter für den Gästebereich. Bei Veranstaltungen werden zudem Security-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterwegs sein, um auf die Abstandsregel aufmerksam zu machen.

STUFE 2: Konsequentes Einschreiten

Sollten bei Veranstaltungen vermehrt Verstöße gegen Abstandsregeln festgestellt werden und die Interventionen der Security-Mitarbeiter erfolglos bleiben, wird die Polizei einschreiten und für Ordnung sorgen. Es kann sogar zum Abbruch von Veranstaltungen und zur Räumung bestimmter Bereiche kommen.

STUFE 3: Einschränkungen durch Verordnungen

Sollte die Situation über den Einzelfall hinaus als Bedrohung für die Gesundheit der Villacherinnen und Villacher bewertet werden, wird der Magistrat rasch Verordnungen erlassen, die entweder zu einem Alkoholverbot im öffentlichen Raum oder zu einer Maskenpflicht führen. Beide Maßnahmen können zeitlich und örtlich flexibel eingesetzt werden. Die Polizei wird diese Maßnahmen konsequent über- wachen. „Unser oberstes Ziel ist die Gesundheit der Menschen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Mit dem nötigen Maß an Konsequenz, aber auch mit dem Verständnis für die Verhältnismäßigkeit unserer Maßnahmen wollen wir Villach als sichere Stadt erhalten.“

„Schutz der Bevölkerung steht im Mittelpunkt“

Gesundheitsstadtrat Christian Pober ergänzt: „Der Schutz der Villacher Bevölkerung muss im Mittelpunkt stehen. Durch unser System der Information und einer Kultur des Beratens statt Strafens wollen wir schwerwiegende Maßnahmen verhindern. Das Ziel lautet: Hilf den Unternehmern, hilf dir, halte Abstand!“ FPÖ-Chef Erwin Baumann appelliere an die Vernunft der Villacherinnen und Villacher: „Es ist entscheidend, sich auch weiterhin an die Abstandsregeln zu halten, damit es nicht nötig wird, dass diese Einschränkungen zum Tragen kommen. Ich hoffe, uns gelingt es dadurch, dass es in Villach weiterhin keine Coronafälle gibt.“

Polizeichef arbeitet am Konzept mit

Villachs Polizeichef Erich Londer hat am dreistufigen Achtsamkeits-Konzept mitgearbeitet: „Prävention und Information sind dabei zentrale Komponenten. In Kombination mit der Möglichkeit, rasch wirksame Verordnungen einzusetzen, haben wir ein Bündel an Instrumentarien. Oberstes Prinzip ist dabei die Vereinbarkeit des Sicherheitsbedürfnisses der Menschen mit ihrem Wunsch nach Unterhaltung.“

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