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Politik - Villach
Stadtrat Erwin Baumann (re.) wirft Stadtrat Harald Sobe (li.) vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen.
Stadtrat Erwin Baumann (re.) wirft Stadtrat Harald Sobe (li.) vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen. © Fotomontage

Stützmauer ragte in fremdes Grundstück

Baumann: „Erneut Mega-Panne der städtischen Bauabteilung“

Villach – Eine erst kürzlich in der Abstimmungsstraße errichtete Stützmauer ragte zu weit in ein angrenzendes Grundstück hinein und wurde binnen 24 Stunden zum Fall für den Schremmhammer. Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) wirft Stadtrat Harald Sobe (SPÖ) nun vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen. Sobe weist die Vorwürfe von sich. Eine private Firma hätte die Mauer falsch gebaut.

 1 Minuten Lesezeit (150 Wörter) | Änderung am 11.07.2020 - 11.21 Uhr

„Nach den massiven Baukostenüberschreitungen bei der Alpen-Adria-Brücke ist das ein weiteres Beispiel, wie sorglos im Ressort von Stadtrat Harald Sobe (SPÖ) mit dem Steuergeld der Villacher umgegangen wird. Wir werden das Kontrollamt bitten, sich mit den näheren Umständen zu beschäftigen“, so Baumann.

„Stürzmauer war nicht unser Fehler“

„Es ist eine Frechheit was hier von Stadtrat Baumann behauptet wird“, findet hingegen Stadtrat Harald Sobe auf Nachfrage von 5 Minuten. „Die Stützmauer wurde von einer privaten Firma erreichtet und aufgrund eines Vermessungsfehlers ragte diese 30 Zentimeter in den öffentlichen Grund“, so Sobe. „Der Gehsteig wäre infolgedessen nur noch 80 Zentimeter breit gewesen, was natürlich nicht akzeptabel ist. Deswegen haben wir beauftragt die Stützmauer zurück zubauen, sonst hätten wir Anzeige erstattet“, sagt der Stadtrat. „Es ist also genau das Gegenteil passiert, was von Baumann behauptet wurde“, ärgert sich Sobe.

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