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Politik - Villach
Stadtrat Erwin Baumann (re.) warf Stadtrat Harald Sobe (li.) vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen. Sobe weist die Vorwürfe zurück.
Stadtrat Erwin Baumann (re.) warf Stadtrat Harald Sobe (li.) vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen. Sobe weist die Vorwürfe zurück. © Fotomontage

Wegen falsch errichteter Stützmauer:

Nach Kritik an Bau­abteilung: Entschuldigung von FPÖ-Baumann gefordert

Villach – Erst am Samstag, dem 11. Juli, berichteten wir über die Aufregung um eine falsch errichtete Stützmauer im Villacher Stadtgebiet. FPÖ-Parteichef und Stadtrat Erwin Baumann warf dem Villacher Baureferenten Harald Sobe vor, sorglos mit Steuergeldern umzugehen. Den Vorwurf weist Sobe in einer heutigen Aussendung klar zurück. Eine Entschuldigung von Baumann wird gefordert.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter) | Änderung am 13.07.2020 - 15.32 Uhr

In einer Aussendung übte FPÖ-Parteichef und Stadtrat Erwin Baumann am vergangenen Wochenende heftige Kritik an dem Villacher Baureferenten Harald Sobe. Darin machte er die Bauabteilung der Stadt Villach und Sobe für den Abriss einer falsch errichteten Stützmauer verantwortlich. Die Mauer habe irrtümlich in ein Privatgrundstück geragt, hätte mit öffentlichem Geld wieder entfernt werden müssen und sei damit ein Beispiel für den sorglosen Umgang mit Steuergeld, lauteten Baumanns Vorwürfe.

Sobe: „Es ist kein Steuergeld geflossen.“

Nun meldet sich Baureferent Harald Sobe zu dem Thema in einer heutigen Aussendung zu Wort: „Die Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage. Die Mauer wurde von einem privaten Bauunternehmen im Auftrag der Stadt Villach errichtet. Aufgrund eines Vermessungsfehlers des ausführenden Unternehmens wäre die geplante Gehsteigbreite um rund 30 Zentimeter reduziert worden, was von Seiten der Stadt Villach jedoch nicht akzeptiert werden konnte. Daher musste sie wieder abgetragen werden. Und zwar vom beauftragten Bauunternehmen – und selbstverständlich auf deren Kosten. Es ist kein Steuergeld geflossen.“

Entschuldigung gefordert

Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner zeigt sich in der Aussendung über die Kritik von Baumann ebenfalls entsetzt: „Eine ganze Abteilung des Magistrats wurde von ihm zu Unrecht und aus parteitaktischen Überlegungen in Verruf gebracht.“ Sie erwarte sich daher von Baumann eine öffentliche Entschuldung. „Das ist das Mindeste, was sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauabteilung verdient haben.“

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Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner fordert Baumann auf, sich zu entschuldigen.

Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner fordert Baumann auf, sich zu entschuldigen. - © KK

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