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Aktuell - Klagenfurt
© LPD Kärnten

"Alarmierende Zahlen"

Traurige Bilanz: Drogenkriminalität in Kärnten steigt

Kärnten – Wie Medien heute berichteten, gab es im letzten Jahr in Kärnten einen deutlichen Anstieg bei Straftaten nach dem Suchtmittelgesetz. Klagenfurt gilt dabei immer noch als Hochburg in Sachen Drogenkriminalität. Kärntens Politiker fordern vor allem Transparenz und Aufklärung.

 4 Minuten Lesezeit (500 Wörter) | Änderung am 14.07.2020 - 15.42 Uhr

Alarmierende Zahlen weise laut einer Presseaussendung von FPÖ Stadtrat Christian Scheider die aktuelle Statistik zur Drogenproblematik in Kärnten auf. Demnach habe es rund 1.000 Delikte, das sind rund ein Drittel der gesamten Anzeigen, in der Landeshauptstadt Klagenfurt gegeben. „Dieser Entwicklung muss sich nun die Politik von Stadt und Land massiv entgegen stellen“, betont Stadtrat Christian Scheider. Seitens der Exekutive werde in diesem Bereich bereits professionelle Aufklärungsarbeit geleistet. „Die traurige Statistik ist mitunter einer leidenschaftslosen Politik von Stadt, Land und den Gesundheitsreferenten geschuldet, die diese Drogenproblematik in Klagenfurt in den letzten Jahren immer wegdiskutieren wollten“, sagt Scheider.

Scheider fordert Gipfelgespräch mit Experten

„Aufgrund dieser alarmierenden Zahlen in Klagenfurt fordere ich die politischen Verantwortlichen umgehend zu einem Gipfelgespräch gemeinsam mit einer Expertengruppe auf, um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzusteuern“, schließt Stadtrat Christian Scheider.

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Durch ein Gipfelgespräch mit einer Expertengruppe möchte FPÖ Stadtrat Christian Scheider der „dramatischen Entwicklung entgegenzusteuern“. - © 5min.at

FPÖ fordert Aufstockung der Polizeikräfte

Auch FPÖ-Obmann Gernot Darmann übt scharfe Kritik. „Die schwarz-grüne Bundesregierung muss die steigenden Zahlen insbesondere im Bereich der Drogenkriminalität ernst nehmen. Die FPÖ fordert von der Regierung eine massive Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten und einen neuerlichen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Drogendealer, der Drogenmafia und des Drogenschmuggels aus dem Hotspot Slowenien“, betont der FPÖ-Obmann in einer Stellungnahme. Auffällig sei auch, dass der Anteil der Ausländer unter den Tatverdächtigen mit 18,15 Prozent im Bevölkerungsvergleich weit überproportional sei und rund drei Prozent der Tatverdächtigen Asylwerber seien, darunter Tätergruppen aus Afghanistan oder Nigeria.

„Österreich darf sich hier nicht weiter von Personen auf der Nase herumtanzen lassen, die unter dem Deckmantel des Asyls einreisen und dann in Österreich unsere Jugend mit Drogen vergiften. Gerade bei angeblich ´Schutzsuchenden´ muss das Recht auf Schutz verwirkt sein, wenn sie bei uns Straftaten begehen. Solche Täter sind in ihre Heimat abzuschieben“,  fordert Darmann.

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„Die FPÖ fordert von der Regierung eine massive Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten und einen neuerlichen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Drogendealer“, so FPÖ-Obmann Gernot Darmann.

„Die FPÖ fordert von der Regierung eine massive Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten und einen neuerlichen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Drogendealer“, so FPÖ-Obmann Gernot Darmann. - © FPÖ

422 Delikte mehr als im Vorjahr

„Eine Beschönigung der Drogenstatistik durch weniger Kontrollen darf es in Kärnten nicht geben“, verlangt außerdem ÖVP-Clubobmann Markus Malle in einer heutigen Presseaussendung. Demnach habe Kärnten den zweithöchsten Anstieg bei angezeigten Straftaten nach dem Suchtmittelgesetz. 2019 gab es laut dem Clubobmann damit eine Steigerung um 422 Delikte.

Vermehrte Kontrollen an Hotspots

„Danke an die Exekutive, die den Kampf gegen Drogen konsequent fortsetzt und ihre Schwerpunktkontrollen an Hotspots und im Straßenverkehr massiv erhöht hat“, so ÖVP-Clubobmann Markus Malle. Der Einsatz führt laut Malle zu dieser enormen Steigerung der Anzeigen und ist als wichtige Abschreckungsmaßnahme zu werten. „Dieser Weg muss konsequent weiterverfolgt werden“, fordert Malle.

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„Eine Beschönigung der Drogenstatistik durch weniger Kontrollen darf es in Kärnten nicht geben“, verlangt ÖVP-Clubobmann Markus Malle.

„Eine Beschönigung der Drogenstatistik durch weniger Kontrollen darf es in Kärnten nicht geben“, verlangt ÖVP-Clubobmann Markus Malle. - © ÖVP-Club/Bauer

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