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Aktuell - Klagenfurt
Vizebürgermeister Germ:
Vizebürgermeister Germ: "Das gesamte Denkmal wurde beschmiert." © KK

Zeugenaufruf:

Denkmal be­schädigt: „Ein Schlag gegen die Kärn­tner Ge­schichte“

Klagenfurt – Bereits zum zweiten Mal wurde das Denkmal, welches entlang der Sattnitz aufgestellt wurde, beschädigt. Vizebürgermeister Wolfgang Germ betont: "Dieses Vorgehen ist nicht in Ordnung." Die Sachbeschädigung sei ein Schlag gegen die Kärntner Geschichte. Er bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. 

 1 Minuten Lesezeit (233 Wörter) | Änderung am 15.07.2020 - 14.22 Uhr

Im Gedenken an die Kärntner Volksabstimmung wurde entlang der Demarkationslinie beim Radweg an der Sattnitz ein Denkmal errichtet. Dieses wurde nun bereits zum zweiten Mal mit Graffiti beschmiert. Und das, obwohl es erst vor kurzem von der Stadt Klagenfurt saniert worden war. „Dieses Vorgehen ist nicht in Ordnung“, betont der Klagenfurter Vizebürgermeister Wolfgang Germ im Gespräch mit 5 Minuten. Die Sachbeschädigung sei ein Schlag gegen die Kärntner Geschichte und werde dementsprechend auch angezeigt. Germ bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Auch FPÖ Darmann übt scharfe Kritik

„Es handelt sich hier offensichtlich um feige Schmierfinken und Möchtegern-Partisanen, die im Dunkel der Nacht Volksvermögen zerstören. Die FPÖ verurteilt dieses radikale Zündeln im Zuge der 100-Jahr-Feierlichkeiten zu Volksabstimmung und Abwehrkampf. Wir wollen unsere Geschichte würdig feiern und dabei sollten alle Kräfte in Kärnten mitwirken. Auch an Aktionen wie einer Demonstration von jungen Kärntner Slowenen kürzlich an der Völkermarkter Straße in Klagenfurt, bei der auf Transparenten unter anderem die ´Abschaffung´ des 10. Oktobers gefordert wurde, sieht man, dass bei manchen Kärntner Slowenen jetzt offenbar alle Dämme brechen“, so FPÖ-Obmann Gernot Darmann in einer Stellungnahme.

 Darmann appelliert an einige unverbesserliche Mitglieder der Minderheit, sich zu mäßigen und die stolze Kärntner Landesgeschichte und die Selbstbestimmung der Kärntner Bevölkerung bei der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 endlich zu akzeptieren.

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