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© KK/Marcel Ambrusch

Kunstinstallation

CarinthiJa-Brücke lädt zum „Umeschaun“ ein

Selkach – Im Rahmen des CarinthiJa2020-Projektes BRÜCKEN BAUEN–GRADIMO MOSTOVE von Gerhard Leeb freute sich Multimediakünstlerin Barbara Ambrusch-Rapp gemeinsam mit dem Initiator bei der Eröffnungsfeier über das große Interesse an ihrer Installation „DeinMeinUnserWeg–TvojaMojaNašaPot“ auf der Selkacher Draubrücke.

 2 Minuten Lesezeit (253 Wörter) | Änderung am 15.07.2020 - 07.19 Uhr

Die Installation soll bis in den Herbst hinein zweisprachig zum „Umeschaun“ und zum Dialog anregen. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk hat mit seinen Amtskollegen  Heinrich Kattnig aus St. Jakob und Manfred Maierhofer aus Ludmannsdorf die feierliche Eröffnung begleitet, wie auch Sonya Feinig und Franz Richau. Weiters dabei: Veldens Kulturreferent Dietmar Piskernik und LAbg. Präs. Reinhart Rohr sowie zahlreiche Kultur- und Kunstinteressierte.

Über Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp

Die Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp hat einen persönlichen Bezug zur „Drei-Gemeinden-Brücke“. Ihre Großmutter ist in Ludmannsdorf aufgewachsen, sie selbst hat ihre  Kindheit in Maria Elend/St. Jakob verbracht und seit 2003 lebt sie mit ihrer Familie in Augsdorf/Velden. Umso mehr hat sie sich über die Einladung zur Gestaltung dieser Brücke gefreut und war es ihr wichtig, den Gedanken des wohlwollenden Miteinanders, des Gesprächs auch mit „denen von der anderen Seite“ – im mehrfachen Wortsinn gedacht – in ihre Arbeit einfließen zu lassen.

„Machen wir aus deinem Weg und aus meinem Weg einen gemeinsamen, unseren Weg!“, ist ihr Appell vor allem auch an jene, die noch Vorbehalte und Unsicherheiten in sich tragen. Diese Einladung zum Aufeinanderzugehen macht Barbara Ambrusch-Rapp mit ihrer Installation den ganzen Sommer lang sichtbar. Ein aus Konstruktionsholz gebautes „Wegenetz“ wächst über das Geländer hinaus, blau gestrichen für das Drauwasser und den Himmel darüber, mit der mehrsprachigen Inschrift:  Na, dann schauen wir doch wieder mal rüber. No, pa spet amrt toti pohlejmo. No, schau ma holt wieda amol ume. No, pa poglejmo spet enkrat tja

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