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© pixabay

Stärke dein Immunsystem:

Gesunde Ernährung und Corona – so klappt es auch im Homeoffice

Klagenfurt – Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Faktor, wenn es um unser psychisches und physisches Wohlbefinden geht. Gerade jetzt, wo es gilt, den Körper vor dem Coronavirus zu schützen, ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu achten. Doch im Homeoffice fällt es vielen Menschen schwer, gesund zu kochen.

 5 Minuten Lesezeit (641 Wörter)

Ausgangsbeschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind der Grund dafür, dass viele Menschen derzeit von zuhause aus arbeiten. Doch obwohl gerade in Pandemie-Zeiten eine vitaminreiche Ernährung wichtig ist, um das Immunsystem zu stärken, zeigen Studien, dass im Homeoffice oft zu ungesund gegessen wird. Häufig wird in unregelmäßigen Essenspausen schnell zu süßen und fettreichen Lebensmitteln gegriffen, Vitamine und Mineralstoffe kommen bei vielen zu kurz. Und nicht nur was, sondern auch wie oft gegessen wird , verändert sich durch die Arbeit am heimischen PC: „Viele planen keine richtigen Pausen ein, sondern essen nur zwischendurch – das aber ständig.“ sagt Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen. In der Psychologie wird dieses Verhalten „grazing“ (engl. für „weiden“) genannt – schließlich fressen auch Kühe auf der Weise den ganzen Tag.  Ellrott warnt: „So kann man sich nur schwer auf das Essen einlassen und in Ruhe genießen“.

Auch im Homeoffice unbedingt Pausen einhalten

Um bewusster zu essen, sollte der PC auch zuhause zugeklappt werden, wenn es in die Mittagspause geht, denn in der Nähe des PCs kann man nicht gut abschalten. Außerdem sollten feste Pausenzeiten eingehalten werden, um ein ständiges Essen zwischendurch zu vermeiden. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeit – mindestens zwanzig Minuten. Denn erst dann setzt das Sättigungsgefühl ein.

Ein Snack zwischen den Mahlzeiten ist natürlich trotzdem kein Problem. Der Ernährungsberater Richard Hartmann stellt auf seiner Website HappyHealthy.de verschiedene Alternativen zu Keksen, Schokoriegeln und Co. vor, die Ihren Körper beim Naschen mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen.

Einkäufe planen spart Zeit und Geld

Ein weiterer Schritt in Richtung gesunde Ernährung ist die richtige Planung. Statt erst dann einkaufen zu gehen, wenn der Tag vorbei und der Hunger am größten ist, sollten Sie Mahlzeiten im Voraus planen, um ungesunde Essensentscheidungen zu vermeiden. Sich für ein paar Tage mit den wichtigsten Lebensmitteln einzudecken hat außerdem den Vorteil, dass der Kontakt zu anderen Menschen im Supermarkt so auf ein Minimum beschränkt wird. Damit Sie möglichst selten das Haus verlassen müssen, lohnt es sich, vor dem Einkaufen die Vorräte zu prüfen und eine Einkaufsliste anzulegen. So sparen Sie auch während der Corona-Krise Zeit und Geld.

Wenn die Ernährung auch im Homeoffice nicht zu kurz kommen soll, sollten folgende Lebensmittel zur Grundausstattung gehören:

  • Reis und Vollkornnudeln
  • Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen und Linsen
  • Tomatenmark und passierte Tomaten
  • Nüsse wie Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse – für selbstgemachte Nussmilch einfach mit Wasser mixen
  • Kartoffeln oder Süßkartoffeln, Karotten und Zwiebeln
  • Tiefkühl-Gemüse oder Obst – beides eignet sich großartig für Smoothies
  • Für exotische Aromen sorgen Currypaste, Kokosmilch und Ingwer
  • Kerne und Samen (z.B. Chia-Samen oder Kürbiskerne)
  • Geräucherter Fisch – Nervennahrung dank gesunder Omega-3-Fettsäuren

Lebensmittelkonserven, wie sie zu Beginn der Krise von vielen in großer Menge gekauft wurden, sind generell nichts schlechtes, denn auch sie enthalten oft gesunde Lebensmittel wie Fisch oder Hülsenfrüchte und sind lange haltbar. Beim Anlegen eines Lebensmittelvorrats sollte dennoch darauf geachtet werden, dass Sie alle wichtigen Makronährstoffe – also Kohlenhydrate, Proteine und Fette – abdecken und auch die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen nicht vernachlässigen.

Um das Immunsystem des Körpers optimal zu stärken, sind verschiedene Nährstoffe nötig, unter anderem Zink, Vitamin A, B6, C, D, E, Selen, essentielle Fettsäuren und Pantothensäure.

So manche kulinarische Versuchung fällt im Homeoffice weg

Die gute Nachricht ist: so manche Möglichkeit zu sündigen, wie der Geburtstagskuchen des Kollegen, fettiges Kantinenessen oder der spontane Gang zur nächsten Imbissbude, fällt durch die Arbeit im Homeoffice weg. Denn zuhause entscheiden Sie, was auf den Tisch kommt.

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