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Aktuell - Klagenfurt
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Urteil steht fest:

Bombenan­schlag auf Ex-Frau: 17 Jahre Haft für Haupt­täter

Klagenfurt – Zwei Kärntnern wurde vorgeworfen, eine 27-jährige Frau mit einer selbstgemachten Paketbombe schwer verletzt zu haben. Sie mussten sich wegen versuchten Mordes verantworten. Beim Opfer handelte es sich um die Ex-Frau des Haupttäters. Dieser wurde zu einer Freiheitsstrafe von 17 Jahren und acht Monaten verurteilt. Sein Komplize erhielt eine Haftstrafe von 16 Jahren. Beide Urteile sind nicht rechtskräftig.

 1 Minuten Lesezeit (207 Wörter) | Änderung am 28.07.2020 - 17.16 Uhr

Im Prozess wegen versuchten Mordes durch eine Bombe ist es heute am Landesgericht Klagenfurt zu einem Urteil gekommen. Mit Hilfe eines Komplizen verübte ein 29-jähriger Kärntner im Oktober 2019 einen Bombenanschlag auf seine 27-jährige Ex-Frau. Ein Paket mit einer selbstgemachten Bombe wurde von den Tätern vor die Wohnungstür der jungen Frau gelegt. Beim Öffnen des Paketes explodierte die Bombe, die 27-Jährige erlitt schwere Verletzungen.

Täter schloss hohe Lebensversicherung ab

Wie gestern berichtet, konnte Geldgier ein mögliches Motiv für den Mordversuch gewesen sein. So hatte der Ex-Mann des Opfers eine Lebensversicherung auf die Frau abgeschlossen. Das Opfer habe davon jedoch nichts gewusst. Bei ihrem Ableben hätte der Ex-Ehemann 300.000 Euro bekommen. Der Komplize des Hauptverdächtigen sollte rund 100.000 Euro von dem Geld bekommen.

Das Urteil steht fest

Das Urteil für die Angeklagten wurde vor wenigen Minuten gefällt. Die zwei Männer wurden schuldig gesprochen. Ihnen wurde der versuchte Mord an der 27-jährigen zur Last gelegt. Wie der ORF berichtet, wurde der Haupttäter zu einer Freiheitsstrafe von 17 Jahren und acht Monaten verurteilt und wird in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Sein Komplize erhielt eine Haftstrafe von 16 Jahren. Beide Urteile sind nicht rechtskräftig.

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