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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

Hitzewarnung:

Bis zu 34 Grad: Kärn­ten aktiviert heuer erst­mals Hitze­schutz­plan

Kärnten – Erstmals musste am heutigen Freitag, dem 31. Juli 2020, der Hitzeschutzplan aktiviert werden: Laut ZAMG kommt es am Wochenende zur ersten Hitzewelle des Jahres. Höhepunkt ist dabei der Samstag, bis zu 34 Grad werden erwartet.

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„Aus diesem Grund wurde heute erstmals der Kärntner Hitzeschutzplan aktiviert, das heißt, an mehr als 900 Einrichtungen, insbesondere Alten- und Pflegeheime, Krankenanstalten, Rettungsorganisationen und Kinderbetreuungseinrichtungen, wurden Empfehlungen und konkrete Verhaltens- und Sofortmaßnahmen übermittelt“, informiert Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner.

Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime und Mobile Dienste

Die Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime und Mobile Dienste reichen von der Identifizierung von Risikopatienten über die Aktivierung interner Überwachungspläne bis hin zur Sicherstellung des Informationsflusses, erläutert Prettner. „Betreuungseinrichtungen sind in der Regel bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klientinnen und Klienten eingestellt. Dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Der Hitzeschutzplan soll die Einrichtungen dabei unterstützen, sich rechtzeitig vorzubereiten“, so Prettner.

Gesundheitsreferentin verweist auf Verhaltensmaßnahmen

Die Hitzetage sind aber nicht nur für ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder gefährlich. Die Gesundheitsreferentin verweist auf folgende Verhaltensmaßnahmen: Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter pro Tag, am besten Wasser oder Fruchtsäfte; vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhaltige Getränke; tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung; kühlen Sie Ihren Körper; vermeiden Sie körperliche Aktivitäten im Freien.

Schutzmaßnahmen für Haustiere

Als Tierschutzreferentin verweist Prettner in diesem Zusammenhang auch auf Schutzmaßnahmen für Haustiere: frisches, kühles Wasser bereitstellen, Käfige und Aquarien eventuell umstellen bzw. vor Sonneneinstrahlung schützen, kleine Bademöglichkeiten schaffen, Spaziergänge und Ausflüge in die Morgen- und Abendstunden verlegen. „Lebensgefährlich kann es für Tiere in abgestellten Autos werden, in denen die Temperatur extrem schnell ansteigt“, warnt Prettner.

Wie die Gesundheitsreferentin erklärt, musste der Hitzeschutzplan heuer später aktiviert werden als im Vorjahr – 2019 wurde dieser erstmals Anfang Juni aktiviert, im Jahr 2017 sogar bereits Ende Mai.

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