fbpx

Zum Thema:

30.09.2020 - 19:23Trauernder Villacher entschuldigt sich: „Mein Benehmen tut mir leid!“30.09.2020 - 15:55Stadt schafft neue Perspektiven am Arbeits­markt30.09.2020 - 13:47Dem Bürgermeister reicht es: Villach bereitet sich auf „Tuningtreffen“ vor30.09.2020 - 11:45Neue Rösterei: Bald liegt Kaffee-Duft in der Luft
Aktuell - Villach
Stadträtin Katharina Spanring lässt sich von Wasserwerksmitarbeiter Arthur Lippitsch zeigen, wie das moderne Verfahren zur Verlegung von neuen Wasserleitungen funktioniert.
Stadträtin Katharina Spanring lässt sich von Wasserwerksmitarbeiter Arthur Lippitsch zeigen, wie das moderne Verfahren zur Verlegung von neuen Wasserleitungen funktioniert. © Stadt Villach/Oskar Höher

Baustellen-Meldung:

Villacher Wasser­leitungen werden mit modernem Ver­fahren rasch ver­legt

Villach – Das Villacher Wasserwerk arbeitet mit dem horizontalen Spülbohrverfahren, um Leitungen grabungsarm zu verlegen. Die Baustellentätigkeit ist dadurch sehr kurz. Ab 10. August und ab 14. September 2020 sind größere Bauvorhaben geplant.

 2 Minuten Lesezeit (276 Wörter)

Baustellen sind immer ein Zeichen dafür, dass die Infrastruktur einer Stadt saniert oder erneuert wird. Ab Montag, dem 10. August 2020, gibt es wieder ein großes Projekt des Villacher Wasserwerkes in der St. Johanner Straße. Ab 14. September 2020 in der Ossiacher See Süduferstraße. Beide Male werden Grabungsarbeiten notwendig sein.

„Die Leitung ist aus den 30er Jahren“

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten vorausschauend und mit modernsten Mitteln“, erklärt Wasserwerksreferentin Stadträtin Katharina Spanring. „In der St. Johanner Strasse wenden wir ein konventionelles Verfahren an, die Leitung ist aus den 30er Jahren. Es wird in 30 Meter Abschnitten gebaut, der Verkehr wird jeweils bis zur Baustelle möglich sein, des Weiteren gibt es eine Umleitung“, so die Referentin. „Bei der Ossiachersee Süduferstrasse wenden wir das Horizontalspülbohrverfahren an, um keine große Behinderung für die Bevölkerung zu verursachen.“

Moderne Methode reduziert Aufgrabungen

Die Methode ist modern: Eine Spülbohranlage stellt einen unterirdischen Kanal her. Dabei erzeugt der Rollmeiselbohrkopf den Kanal und zieht in einem weiteren Arbeitsschritt gleich die Trinkwasserleitung mit ein. „Die Aufgrabungen werden dabei auf ein Minimum reduziert, die Bauzeit ist kurz, die Staubentwicklung gering. Das Einzige, was sichtbar ist, sind die Start- und Zielgruben an der Oberfläche“, weiß Stadträtin Spanring. Der Verkehr wird nur geringfügig beeinträchtigt.

Wasserwerksreferentin bittet um Verständnis

Heuer werden allein rund 1000 Laufmeter an Trinkwasserleitungen ausgewechselt und neu eingesetzt. Spanring: „Niemand ist glücklich über eine Baustelle vor der Haustüre. Daher ersuchen wir Bürgerinnen und Bürger bei Baustellen-Stammtischen um Verständnis, wenn doch einmal gegraben werden muss. Zumal es nur in der frostfreien Zeit von April bis November möglich ist.“

Kommentare laden
ANZEIGE