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Politik - Villach
© Alexander Engel

Austausch und Begegnung:

Verantwortung Erde wünscht sich für Villach „Stadtteil-Oasen“

Villach – Verantwortung Erde regt die Belebung der historischen Ortskerne Villachs an. In verkehrsberuhigten Zonen sollen unter anderem viele Grundbedürfnisse der Menschen in Nähe zu ihrem Wohnort sichergestellt werden und Radhighways, sowie öffentlicher Verkehr zusammen laufen.

 2 Minuten Lesezeit (282 Wörter) | Änderung am 05.08.2020 - 14.27 Uhr

Die Villacher Bewegung „Verantwortung Erde“ möchte mit der Idee der „Stadtteil-Oasen“ eine Trendumkehr in der Stadtentwicklung ermöglichen.  „Die historischen Ortskerne Villachs sind einzigartig. Sie wurden in den letzten Jahrzehnten im Geiste einer Zentralisierung leider vernachlässigt. Daraus resultierend sind viele Villacher gezwungen tagtäglich weite Wege zurück zu legen um grundlegendste Bedürfnisse zu befriedigen. Die kaum existente Öffi- und Radinfrastruktur stellt dabei einen zusätzlichen Stolperstein für die Bürger dar“, meint Gerald Dobernig, politischer Sprecher der Bewegung.

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Die Vorstellung von Stadtoasen. Ein Ort des Austausches.

Die Vorstellung von Stadtoasen. Ein Ort des Austausches. - © Alexander Engel

Knotenpunkte

So sollen die „Stadtteil-Oasen“ nicht nur grundlegende Infrastruktur, wie Nahversorger, Ärztezentrum oder Kindergärten bereitstellen. Sie sollen auch als Knotenpunkte für das Verkehrskonzept der Zukunft dienen. Geht es nach der Bewegung, sind die „Oasen“ untereinander und mit dem Stadtzentrum durch sogenannte „Radhighways“ und einem gut getakteten öffentlichen Verkehr vernetzt. Für die „letzte Meile“ von den „Stadtteil-Oasen“ zum Wohnort soll dann die Multimodalität wirken und ein vielfälltiges Angebot an E-Bike-, Scooter- oder Car-Sharing, sowie Mitfahrbänke zur Verfügung stehen.

Orte der Begegnung

Essentiell ist für die Bewegung vor allem die Schaffung von Orten der Begegnung. Mittels Urban-Gardening-Möglichkeiten, Gemeinschaftswerkstätten, Werkzeugbibliotheken, Kost-Nix-Läden und Gemeinschaftsräumen sollen pulsierende und belebte Orte in den einzelnen Stadtteilen entstehen, die ein gutes und erfülltes Leben für Menschen jeden Alters ermöglichen. „Wir möchten der vor 20 Jahren propagierten „Stadt der kurzen Wege“ Taten folgen lassen. Die historischen Ortskerne Villachs sind eine Stärke, die einen Schatz an Lebensqualität bereit hält, der nur den Bedürfnissen der Bewohner entsprechend, gemeinsam entwickelt werden muss“, so Dobernig.

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