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Leute - Kärnten
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Schlundverstopfung:

Rettung in letzter Sekunde: Pferd stirbt bei­nahe an Jausen­brot

Turrach – Das Pferd "Nina" hatte Glück im Unglück. Ein Tourist hatte das Tier trotz Verbotsschildern mit Jausenresten gefüttert. Die Folge war eine Schlundverstopfung. Die Besitzerin fand ihre Stute noch rechtzeitig. "Sie würgte, spuckte weißen Schaum und hatte hohes Fieber", berichtet diese im Gespräch mit 5 Minuten. 

 2 Minuten Lesezeit (252 Wörter)

„Eigentlich wollte ich bereits einen Tag früher auf die Alm fahren. Gott sei Dank ist sich das nicht ausgegangen“, erzählt die Tierfreundin gegenüber 5 Minuten. Als sie Ende Juli zu ihren Pferden auf die Alm fuhr, fand sie ihre Stute Nina mit einer Schlundverstopfung und hohem Fieber. „Sie ließ den Kopf hängen, würgte und spuckte weißen Schaum“, erinnert sie sich.

Besitzerin eilte ihrem Pferd zu Hilfe

Sofort rief die junge Frau bei ihren Tierärzten an und kam zu dem Entschluss das Pferd sofort in die nächste Tierklinik zu fahren. Es dauerte rund zwei Stunden um nach Hause fahren, den Hänger zu holen und dann wieder zurück auf die Alm zu düsen. „Aber es war die richtige Entscheidung“, weiß sie heute.

Jausenreste sind im Schlund stecken geblieben

Bei der Behandlung wurde ihre Vermutung nämlich bestätigt: „Jausenreste oder eine Semmel sind in Ninas Schlund stecken geblieben.“ In der Klinik wurde das Pferd sofort sediert und behandelt. Weiteres wurde ein Bluttest gemacht. „Dieser wies eine Vergiftung auf.“ Wäre die Pferdebesitzerin später auf die Alm gefahren, wäre ihr Tier wahrscheinlich verstorben.

„Was der Bär nicht schafft, macht der Mensch“

Am Montag, dem 3. August 2020 wurde das Pferd nach Hause entlassen. Sie muss aber noch rund einen Monat lang Medikamente zu sich nehmen. Die Besitzerin ist sprachlos: „Ich hatte immer nur Angst wegen eines Wolfs oder vor einem Bären, aber an den Menschen dachte ich nie.“

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