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Keine neuen Infektionsfälle:

Aus für Innenstadt-Maskenpflicht könnte bereits am Freitag erfolgen

Villach – Sollten sich bis Mittwoch keine weiteren Covid19- Fälle ergeben, wird der Corona Koordinationsstab der Stadt Villach darüber beraten, die in Folge der Infektionen verordnete Maskenpflicht bereits früher, nämlich ab Freitag wieder aufzuheben.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter) | Änderung am 10.08.2020 - 22.25 Uhr

Die Gesundheitsbehörde der Stadt Villach hat das Contact Tracing zum möglichen Infektionsgeschehen rund um eine Gartenparty (31. Juli) und das Treffen einiger Partygäste in einem Innenstadt-Lokal (29. Juli) abgeschlossen. Eine eindeutige Identifizierung des Villacher Indexpatienten aus der Gruppe der Infizierten sei laut einer Aussendung der Stadt nicht mehr möglich. Aus epidemologischer Sicht sei dies jedoch nicht relevant. Die Stadt Villach habe von Anfang an alle Infizierten und deren Kontakt- personen streng abgesondert und so behandelt, als wären sie der Indexpatient. Beide Anlassfälle würden zudem mehr als zehn Tage zurück liegen. Diese zehn Tage sind die aktuelle Quarantäne-Dauer in Österreich.

Masken-Entscheidung fällt am Mittwoch

Erfreulicherweise waren zuletzt alle Tests negativ, die mit den Ereignissen zusammenhängen konnten. Sollten sich bis Mittwoch keine weiteren Covid19- Fälle ergeben, wird der Corona Koordinationsstab der Stadt Villach am Nachmittag darüber beraten, die in Folge der Infektionen verordnete Maskenpflicht bereits früher, nämlich ab Freitag wieder aufzuheben. Dies wäre der 14. bzw. 16. Tag nach dem Infektionsgeschehen. Somit kann auch nicht mehr davon ausgegangen werden, dass weitere Infektionsfälle entstanden sind. Ursprünglich war die Maske in der Innenstadt bis einschließlich Sonntag vorgesehen gewesen.

Rasches Agieren besonders wichtig

„Das Corona-Virus wird uns leider noch länger beschäftigen. Umso wichtiger ist es, schnell und anlassbezogen zu handeln – sowohl mit Maßnahmen als auch mit deren Aufhebung. Rasches Agieren zeichnet eine effektive Verwaltung aus“, sagt Magistratsdirektor Christoph Herzeg. Auch künftig müsse man mit regionalen Phasen der Ansteckung, Eindämmung, Abschwächung oder Unterdrückung des Virus rechnen.

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