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Bei Coronafällen

Koordinations­sitzung des Landes: „Gesundheit geht vor Datenschutz“

Kärnten – Heute tagte das Koordinationsgremium des Landes Kärnten zum 85. Mal. Die aktuelle Corona-Entwicklung stand dabei im Mittelpunkt. 

 3 Minuten Lesezeit (377 Wörter) | Änderung am 10.08.2020 - 21.04 Uhr

Zum 85. Mal tagte das Koordinationsgremium des Landes Kärnten heute, Montag, und hat dabei die Coronaentwicklung im Land sowie etwaige Clusterbildungen klar im Blick.

„Gesundheit geht vor Datenschutz“

„Eine breite Diskussion wurde nach den Coronaerkrankungen und den Rahmenbedingungen vorige Woche in Villach heute dem Spannungsfeld Datenschutz, Gesundheit und Sicherheit gewidmet. Und ich betone: Gesundheit steht vor jedem anderen Schutz, wie beispielsweise Datenschutz. Denn wir müssen die Sicherheit der Menschen gewährleisten, das kann im Coronafall nur mit detaillierter Information geschehen“, stellte Kaiser in der Videokonferenz mit den Journalisten klar. Faktum bleibe für alle überall: „Wir müssen höllisch aufpassen und die erneute rasante Ausbreitung des Coronavirus mit den uns allen bekannten Maßnahmen verhindern“, appellierte Landeshauptmann Peter Kaiser.

„Ampel-Regelung nicht stringenter als bisherige Maßnahmen“

Kaiser lag heute bereits das Ampelkonzept des Bundes mit den entsprechenden und damit verbundenen Empfehlungen vor. „Es ist alles, da, was wir bereits kennen. Das Konzept ist von hoher Expertenqualität. Aber es wird durch eine Ampel-Regelung keine stringenteren Maßnahmen geben, als wir sie schon kennen“, erläuterte Kaiser. Der Landeshauptmann hielt zudem fest, dass auch bei einer Ampelregelung die Letztverantwortung beim Bund liegen müsse. Weiters dürfen laut Kaiser die Länder keinesfalls auf die entstehenden Kosten sitzen bleiben.

So überlege das Land Kärnten derzeit, Zusatzkräfte für die Bezirkshauptmannschaften bereit zu stellen. „Die Bezirkshauptmannschaften stehen derzeit mit dem Contact Tracing, dem Grenzschutz und weiteren Coronamaßnahmen personell am Limit. Daher überlegen wir, den Assistenzeinsatz des Bundesheeres auszuweiten“, so Kaiser.

Infizierte Urlauber auf dem Heimweg

Nachdem nun in einem Pflegeheim in Kärnten erstmals drei Bewohner positiv auf Corona getestet wurde, würde laut LHStv.in Prettner das gesamte Heim im Bezirk Villach Land erneut getestet. „Nach der vertraglichen Vereinbarung mit der AGES startet demnächst zudem die Testreihe der Mitarbeiter der Mobilen Dienste. Auch liegt mittlerweile klar am Tisch, dass für die Versorgung der niedergelassenen Ärzte mit Schutzmaterial die Gesundheitskasse verantwortlich ist“, beantwortet Prettner eine Frage, die im Raum stand. Prettner kann zudem berichten, dass die acht Urlauber, die sich in Kärnten während einem Hütten-Urlaub mit Corona infiziert haben, nach Absprache mit dem Gesundheitsministerium auf dem Weg nach Hause befinden und dort den Coronamaßnahmen folge leisten müssen.

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