fbpx

Zum Thema:

22.09.2020 - 21:05Austria-Profis werden Paten für die Nach­wuchs-Teams der Violetten16.09.2020 - 07:39Klagenfurts Fußball Nachwuchs lädt zum Freund­schafts-Derby02.09.2020 - 11:08Gelungener Trainings­start für das Fuß­ball­nach­wuchs­zentrum Ober­kärnten25.08.2020 - 09:31Schwerer Betrug: „Fußball-Schwindel“ landete vor Gericht
Sport - Klagenfurt
Robert Micheu, Markus Pink und Matthias Imhof.
Robert Micheu, Markus Pink und Matthias Imhof. © Kuess/SK Austria Klagenfurt

Markus Pink und Christopher Cvetko:

Austria Klagenfurt verstärkt Kader für kommende Saison

Klagenfurt – Die Austria Klagenfurt treibt die Personalplanung für die bevorstehende Saison 2020/21 weiter voran und präsentiert die nächsten beiden Sommer-Zugänge: Markus Pink wechselt vom Bundesligisten Admira Wacker Mödling zu den Violetten und Allrounder Christopher Cvetko wird das Mittelfeld der Klagenfurter verstärken.

 6 Minuten Lesezeit (764 Wörter) | Änderung am 17.08.2020 - 18.11 Uhr

„Das ist nicht nur für den Verein, sondern auch für unsere Fans eine tolle Sache. Markus Pink ist in Klagenfurt geboren und hat seine Klasse als junger Kerl schon bei der Austria unter Beweis gestellt“, blickt Sportdirektor Matthias Imhof zurück, aber auch voller Überzeugung voraus: „Ich bin sicher, dass er für unsere Mannschaft mit seiner Qualität und Erfahrung einen großen Gewinn darstellt.“

Von Mattersburg nach Wien und zurück nach Klagenfurt

Nach den Stationen Köttmannsdorf und First Vienna schloss sich Pink im Sommer 2013 dem SV Mattersburg an, ein Jahr später stieg er mit den Burgenländern ins Oberhaus auf und war als Torschützenkönig maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Über den SK Sturm Graz ging es schließlich in diesem Jänner zu Admira Wacker – und nun zurück in die Heimat.

Pink: Mittelstürmer mit Erfahrung

Für den neuen Mittelstürmer der Violetten stehen 144 Einsätze in der Bundesliga zu Buche, dabei gelangen ihm 23 Treffer und 15 Assists. Hinzu kommen 69 Partien mit 35 Toren und elf Vorlagen in der 2. Liga. Für Graz war der frühere Junioren-Nationalspieler (sechs Spiele für die U19 des ÖFB) zudem in der Qualifikation zur Champions League (gegen Ajax Amsterdam) und Europa League am Ball.

Kein Wunder, dass sich Robert Micheu mächtig über den Zugang freut. „Markus Pink bringt nicht nur sportlich richtig Klasse mit, ist körperlich stark und kaltschnäuzig vor dem Kasten, was uns ja in der vergangenen Saison in einigen Spielen gefehlt hat. Er hat darüber hinaus auch das Zeug, eine Identifikationsfigur für unseren Verein zu sein“, erklärt der Trainer.

Pink: „Bin total happy!“

Pink, nach Tormann Phillip Menzel (VfL Wolfsburg), Kwabe Schulz (Viktoria Berlin) und Thorsten Mahrer (SV Mattersburg) der vierte Neuling, will alles dafür tun, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. „Ich bin total happy, dass es mit der Rückkehr nach Hause geklappt hat. Jetzt legen wir los und hauen alles raus, um die Austria nach oben zu bringen. Da gehört der Verein auf jeden Fall hin.“

Weiterer Neuzugang: Cvetko erhält Vertrag bis 2023

Auch der 23-jährige Christopher Cvetko wechselt vom Zweitliga-Konkurrenten FC Juniors OÖ zu den Violetten und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. „Wir haben uns intensiv um Christopher Cvetko bemüht und sind sehr froh, dass wir ihn von unserem Konzept überzeugen konnten. Er will den Weg mit uns gehen, das ist ein tolles Signal, denn er hatte durchaus noch andere attraktive Optionen“, betont Imhof, der fest davon überzeugt ist, dass der Mittefeld-Mann durchstartet: „Er kommt wieder nach Hause, das wird ihn zusätzlich beflügeln.“

Rückkehr in die Heimatstadt

Für Cvetko ist es nämlich die Rückkehr in seine Heimatstadt. Im Alter von sechs Jahren schloss er sich dem FC Kärnten an, spielte dann auch in der Jugend der Austria Klagenfurt, ehe der Mittelfeld-Mann den Sprung nach England in die Akademie der Bolton Wanderers wagte. Nach drei Spielzeiten auf der Insel entschied sich Cvetko für Blau-Weiß Linz, im Sommer 2018 dann für die Juniors.

Die beste Zeit als Fußballer hat der 23-Jährige natürlich noch vor sich, dennoch bringt er reichlich Erfahrung mit nach Waidmannsdorf. Für den früheren Junioren-Nationalspieler (14 Einsätze in der U17, U18 und U19 des ÖFB) stehen bereits 80 Partien mit fünf Treffern und 13 Tor-Vorlagen in der Statistik.

„Technisch stark mit gutem Auge“

Robert Micheu hat den Werdegang des Klagenfurter Burschen in den zurückliegenden Jahren mit Interesse verfolgt. Jetzt ist der Trainer der Violetten froh, Cvetko künftig in seiner Mannschaft zu haben. „Christopher ist technisch stark, ruhig am Ball und hat ein gutes Auge. Zudem ist er sehr vielseitig, kann im Mittelfeld alle Positionen spielen und auch in der Abwehr eingesetzt werden.“

Cvetko: „In Klagenfurt hat alles begonnen!“

Nach seinem Exil in England und Oberösterreich ist Cvetko froh, zurück in Kärnten zu sein. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und auch sehr emotional, wieder für die Austria zu spielen. Schließlich hat hier alles für mich begonnen“, sagt er, versichert aber zugleich, dass ihn keineswegs nur Heimweh zum Wechsel bewogen hat: „In Klagenfurt entsteht etwas, das ist überall zu spüren. Ich bin sehr glücklich, ein Teil davon zu sein.“

Cvetko ist nach Phillip Menzel (VfL Wolfsburg), Kwabe Schulz (Viktoria Berlin), Thorsten Mahrer (SV Mattersburg) und Markus Pink (Admira Wacker) der fünfte Zugang für das Aufgebot von Chefcoach Micheu.

ANZEIGE
Matthias Imhof, Christopher Cvetko und Robert Micheu.

Matthias Imhof, Christopher Cvetko und Robert Micheu. - © Kuess

Kommentare laden
ANZEIGE