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v.l.n.r.: Der neue Leiter des Wasserwerkes Markus Godez mit Christoph Ober (Fa. Quabus) und Stadtwerke-Mitarbeiter Bernhard Riegler.
v.l.n.r.: Der neue Leiter des Wasserwerkes Markus Godez mit Christoph Ober (Fa. Quabus) und Stadtwerke-Mitarbeiter Bernhard Riegler. © Wolfsberger Stadtwerke GmbH

Dafür kommt ein Roboter zum Einsatz:

Neues Verfahren er­möglicht Kanal­sanierung ohne Grabungs­arbeiten

Wolfsberg – Kein Baustellenlärm, keine Verkehrsbehinderung und keine Grabungsarbeiten: Genau so wird derzeit ein der Mischwasserkanal in der Gemeinde Wolfsberg saniert.

 1 Minuten Lesezeit (196 Wörter)

Um die Abwasserentsorgung für die Gemeinde Wolfsberg sowie für angrenzende Gemeinden weiterhin in hoher Qualität sicherzustellen, werden durch die Wolfsberger Stadtwerke laufend Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen umgesetzt. Aktuell wird der Mischwasserkanal in der Grazer Straße um mehr als 300.000 Euro saniert. Das Besondere daran: Dank einer in diesem Umfang erstmals in Wolfsberg angewandten Technik kann dabei komplett auf Grabungs- und Bauarbeiten verzichtet werden.

Ein Roboter kommt zum Einsatz

Bei dem sogenannten „Inliner Verfahren“ wird nach Vorbereitungsarbeiten mit einem Roboter ein Glasfaserschlauch über die bestehenden Schächte ins Kanalnetz eingebracht. Dieser Schlauch wird in der Folge im bestehenden Kanal aufgepumpt und mittels UV-Licht ausgehärtet. Eine schadhafte Abwasserleitung wird damit wieder voll funktionsfähig. Eine Öffnung der Straße im Zuge umfangreicher Bauarbeiten ist beim Einsatz dieser Technologie nicht mehr notwendig.

„Es kommt zu nahezu keiner Störung“

Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schimik: „Dieses Verfahren ist entfernt mit dem Einsatz von Stents in Blutgefäßen vergleichbar. Es ist eine hochqualitative und schnelle Möglichkeit, defekte Kanalsysteme langfristig vergleichsweise kostengünstig zu sanieren. Darüber hinaus kommt es während der Sanierungsarbeiten zu nahezu keiner Störung der Anrainer oder Beeinträchtigung des Straßenverkehrs.“

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