fbpx

Zum Thema:

19.10.2020 - 23:32Der Dienstag bringt eine sonnige Über­raschung19.10.2020 - 20:38LKW kippte um: Beifahrer (50) verletzt19.10.2020 - 20:04Kärnten: Neue Maßnahmen und Fallzahlen im Überblick19.10.2020 - 16:22Covid-19: Großer Ärger um „ver­schwundene Tests und Wartezeiten“
Politik - Kärnten
Landeshauptmann Peter Kaiser entschuldigte sich heute für die
Landeshauptmann Peter Kaiser entschuldigte sich heute für die "Unpässlichkeiten" der Verkehrsteilnehmer. © Montage 5min.at/ LPDKärnten/Peter Just

Kaiser im Ö1-Morgenjournal:

Kaiser entschuldigt sich für Stau-Chaos an den Grenzen

Kärnten – Unglaubliche Szenen spielten sich am Wochenende an der österreichischen Grenze ab: Beim Mega-Stau auf der Karawankenautobahn kam es zu Wartezeiten von mehr als 12 Stunden. Der Ärger über das Behörden-Wirrwarr war groß. Im Ö1-Morgenjournal entschuldigte sich Landeshauptmann Peter Kaiser heute im Namen Kärntens für die Kommunikationsprobleme.

 2 Minuten Lesezeit (302 Wörter) | Änderung am 24.08.2020 - 10.04 Uhr

Am Wochenende wurde eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums dahingehend interpretiert, dass alle Einreisenden nach Österreich überprüft werden müssen. Dadurch kam es von Samstag auf Sonntag zu einem Mega-Stau an der Grenze. Verkehrsteilnehmer berichteten von Wartezeiten von mehr als 12 Stunden. Das Rote Kreuz verteilte Wasser an die Wartenden. Doch wer war verantwortlich für das Verkehr-Fiasko?

Neue Verordnung des Gesundheitsministeriums

Das österreichische Gesundheitsministerium hatte am vergangenen Samstag eine Verordnung erlassen, die besagte, dass „Durchreisende aus Risikogebieten“ ein Formular an der Grenze vorweisen müssen. Daraufhin wurden in Kärnten alle Einreisenden kontrolliert, was zu den langen Wartezeiten an der Grenze führte. Das Gesundheitsministerium dachte bei der Verordnung aber scheinbar lediglich an Stichproben.

Kommunikationsprobleme mit Ministerium

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser sprach am heutigen Montag, dem 24. August, im Ö1-Morgenjournal über den Mega-Stau an Kärntens Grenzen. Darin teilte er mit, dass es wohl zu Problemen in der Kommunikation gekommen sei. Die Verordnung des Gesundheitsministerium sei aus Kaisers Sicht so formuliert gewesen, dass alle Einreisenden kontrolliert werden mussten. Als er von dem Mega-Stau gehört habe (Kaiser war zu diesem Zeitpunkt im Urlaub), nahm er sofort Kontakt mit dem Gesundheitsministerium auf und lockerte die Grenzkontrollen auf stichprobenartige Kontrollen.

Kaiser: „Wir müssen lernen, besser miteinander zu kommunizieren!“

Kaiser entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten der Reisenden: „Ich möchte mich namens der Republik und auch namens des Landes bei all jenen entschuldigen, die diese Unpässlichkeiten hatten.“ Als Fazit daraus sollte man, laut Kaiser, lernen, noch besser untereinander zu kommunizieren und sich in Zukunft besser auf derartige Vorkommnisse vorzubereiten. Außerdem bedankte sich Kaiser im Morgenjournal bei all jenen, die beim Mega-Stau im Einsatz waren um die Verkehrsteilnehmer zu versorgen und bei den Einsatzkräften an der Grenze, denn auch sie hätten viel Kritik von den Verkehrsteilnehmern zu hören bekommen.

Kommentare laden
ANZEIGE