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Wirtschaft - Villach
Die Stadt Villach reicht ihre Entwicklung „Villacher WASSERmobil“ zum Kärntner Innovations- und Forschungspreis ein.
Die Stadt Villach reicht ihre Entwicklung „Villacher WASSERmobil“ zum Kärntner Innovations- und Forschungspreis ein. © Stadt Villach/Kompan

WASSERmobil eingereicht:

Stadt Villach nimmt erst­mals beim Kärn­tner In­novations­preis teil

Villach – Die Stadt Villach nimmt erstmals am Kärntner Innovations- und Forschungspreis teil. Eingereicht wird das „Villacher WASSERmobil“. Dieses hat sich bereits mehrmals als effiziente Hilfe in schwierigen Situationen erwiesen.

 2 Minuten Lesezeit (325 Wörter)

Durch Muren, technische Gebrechen, große Wartungsarbeiten, außergewöhnliche Niederschlagsereignisse oder Stromausfall können kurzfristig massive Einschränkungen in der Wasserversorgung eintreten. Um als Wasserwerk Villach möglichst rasch eine uneingeschränkte Trinkwasserversorgung herstellen zu können, wurde im Rahmen des Ideen- und Innovationsmanagements der Stadt Villach ein spezielles WASSERmobil entwickelt. Diese mobile Aufbereitungsstation stellt den Bedarf an hygienisch einwandfreiem Not- und Ersatzwassers kurzfristig und örtlich unabhängig sicher.

Infos zum Villacher WASSERmobil

Das Villacher WASSERmobil überzeugt durch mehrere Vorteile:

  • Es ist flexibel einsetzbar, da es sich auf einem Anhänger befindet.
  • Es zeichnet sich durch seine Automatisierung und Fernüberwachung des gesamten Systems aus.
  • Seine Ausführung ist energie- und witterungsunabhängig.
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WASSERmobil der Stadt Villach

WASSERmobil der Stadt Villach - © Stadt Villach/Kompan

Anmeldung beim Patentamt

Da es sich dabei um eine Marktneuheit handelt, wurde das WASSERmobil auch beim Österreichischen Patentamt zur Anmeldung eingereicht. „Wir möchten mit der Einreichung zum Forschungspreis und der Anmeldung zum Patent aufzeigen, dass wir als öffentliche Verwaltung der Privatwirtschaft in Sachen Innovationskraft um nichts nachstehen. Wir treten in der Kategorie „Großunternehmen“ an und messen uns damit mit Innovationsschmieden wie Infineon, Treibacher oder Flex“, erklärt Bürgermeister Günther Albel.

Spanring: „Eine absolute Innovation“

Auch Wasserreferentin Katharina Spanring zeigt sich begeistert: „Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter des Villacher Wasserwerkes. Sie machen sich, über ihre normalen Arbeitsaktivitäten hinaus, ständig und aus eigenem Antrieb viele Gedanken, um die Trinkwasserversorgung in Krisensituationen zu verbessern. Dass daraus, wie hier beim WASSERmobil, sogar eine absolute Innovation entsteht, die patentiert wird, ist beeindruckend.“

Venus: „Am Puls der Zeit“

„Als KWF freuen wir uns sehr, dass sich erstmalig eine Kärntner Kommune am Wettbewerb der besten innovativen Ideen des Landes Kärnten beteiligt. Das Projekt Villacher WASSERmobil klingt spannend und ist in Zeiten vermehrter Naturkatastrophen am Puls der Zeit. Die Einreichfrist läuft noch bis zum 10. September,“ so Sandra Venus, Vorstand des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds.

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