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Sport - Kärnten
© Bettina Nikolic

Kritik an Bundesregierung

Klare Leitlinien für Sportveranstaltun­gen gefordert: „Un­klarheit gefährdet Arbeitsplätze“

Kärnten – Scharfe Kritik an der „völlig fehlenden Unterstützung für den Sport und insbesondere für Sportveranstaltungen“ übt die SPÖ an der Bundesregierung von Sebastian Kurz.

 2 Minuten Lesezeit (323 Wörter)

Der stellvertretende Bundesparteivorsitzende und Kärntner Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und der SPÖ-Sportsprecher im Parlament fordern heute, Samstag, daher Kurz und den für Sport zuständigen Vizekanzler Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Rudolf Anschober in aller Deutlichkeit auf, endlich für unmissverständliche, nachvollziehbare und vor allem den Sport und Veranstaltern unterstützende Maßnahmen zu sorgen.

„Nicht nachvollziehbar und unlogisch“

„Die Bundesregierung ist dringend gefordert, klare Regeln und nachvollziehbare Kriterien zu schaffen, unter welchen Voraussetzungen Sportveranstaltungen in Österreich stattfinden können. Aktuell sind zum Beispiel 5.000 Personen bei Indoor-Veranstaltungen, aber lediglich 200 bei Outdoor-Sportveranstaltungen zulässig. Das ist nicht nur nicht nachvollziehbar und unlogisch, das kommt einem Schildbürgerstreich gleich“, macht Kaiser deutlich. „Es geht hier nicht nur um die zahllosen Sportbegeisterten in Österreich, sondern auch um die wirtschaftliche Existenz der Sportveranstalter: Sie brauchen eine verlässliche Grundlage, um für die Zukunft planen, kalkulieren und Arbeitsplätze sichern zu können.“

„Klare Vorgaben statt haarsträubender Regelungen“

Hart ins Gericht geht auch Köllner mit Vizekanzler Kogler: „Anscheinend hat Werner Kogler während der Corona-Krise seine Begeisterung für den Wassersport entdeckt: Denn was die dringend nötigen Maßnahmen im Sportbereich betrifft, befindet sich der Vizekanzler seit Monaten konsequent auf Tauchstation“, kritisiert Köllner die mangelnde Einsatzbereitschaft der Bundesregierung in puncto Sport. „Kogler hätte längst ein echtes Maßnahmenpaket auf den Weg bringen und gemeinsam mit Kurz und Gesundheitsminister Anschober für klare Vorgaben statt haarsträubender Regelungen für Sportveranstalter sorgen müssen.“ Dass er als Sportminister diesen „wichtigen Bereich derart vernachlässige“ sei ein „klares Eigentor“ und ein schweres Foul an allen Sporttreibenden, Veranstaltern und Vereinen in ganz Österreich. „Sport ist ein essentieller Bereich des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens in Österreich und fördert die Gesundheit. Es ist höchst bedenklich, dass die Bundesregierung von Kanzler Kurz offenbar keine praktikablen Lösungen für die drängenden Probleme anbieten kann“, schließen Kaiser und Köllner.

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