fbpx

Zum Thema:

29.10.2020 - 16:37Kunstschenkung an die Stadt Klagenfurt29.10.2020 - 15:57Covid-19 Situation im Klagenfurter Pflegeheim29.10.2020 - 15:26Mitarbeiter der Berufs­feuerwehr positiv auf Covid-19 getestet29.10.2020 - 14:56Unbekannte knackten Tresor in nahem Feld
Leute - Klagenfurt
Die zehn Neupriester des Jahres 1960 der Diözese Gurk.
Die zehn Neupriester des Jahres 1960 der Diözese Gurk. © Pressestelle/Archiv

Generalvikar Sedlmaier feiert in Pfarre Saak zwei Jubiläen:

„260 Jahre Pfarre“: Diamantenes Priester­jubiläum von sieben Kärntnern

Klagenfurt – Zwei besondere Jubiläen werden in der Pfarre Saak am Samstag, dem 12. September, mit einem Festgottesdienst von Generalvikar Johann Sedlmaier um 15 Uhr in der Pfarrkirche gefeiert. Es wird das 260-jährige Bestehen der Pfarre und das diamantene Priesterjubiläum des pensionierten Pfarrers von Saak, Christian Moritz, bejubelt. Er feiert dies gemeinsam mit sechs weiteren Priestern der Diözese Gurk, die vor 60 Jahren zum Priester geweiht wurden.

 4 Minuten Lesezeit (552 Wörter) | Änderung am 08.09.2020 - 07.37 Uhr

Sechs dieser Jubilare wurden am 3. Juli 1960 im Klagenfurter Dom vom damaligen Kärntner Bischof Joseph Köstner zum Priester geweiht. Mit diesen sechs Jubilaren feiert auch Lucijan Ferenčic, der am 1. Jänner 1960 im kroatischen Pazin die Priesterweihe empfing, heuer sein diamantenes Priesterjubiläum.

Diese Männer feiern ihr 60-Jahr-Jubiläum

Nach dem Festgottesdienst wird Generalvikar Sedlmaier in der Vorhalle der Pfarrkirche eine Gedenktafel zum Pfarrjubiläum enthüllen und segnen. Anschließend lädt die Pfarre zur Agape vor dem Pfarrhof ein. Folgende Priester der Diözese Gurk feiern heuer das 60-Jahr-Jubiläum ihrer Priesterweihe:

  • Lucijan Ferenčic, seit 20 Jahren Pfarrer von Maria Wörth und seit 17 Jahren Provisor von Schiefling am See/Škofiče, wurde am 27. September 1936 in Kroatien geboren und 1960 in Pazin zum Priester geweiht. 
  • Pfarrer i. R. Christian Moritz, von 2007 bis 2017 Pfarrer in Saak, wurde am 25. Mai 1934 in St. Lorenzen im Gitschtal bei Hermagor geboren. Nach seiner Priesterweihe 1960 in Klagenfurt war er Kaplan in Obervellach. In Anerkennung seiner Leistungen wurde Moritz 1985 zum Bischöflichen geistlichen Rat und 2004 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt.
  • Prälat Viktor Omelko, 40 Jahre lang Direktor der Kärntner Caritas, wurde am 4. Juli 1935 in St. Philippen ob Sonnegg/Št. Lipš geboren. Nach seiner Priesterweihe 1960 in Klagenfurt wirkte er zunächst bis 1962 als Kaplan in Völkermarkt. 1992 wurde er zum Monsignore und 2000 von Papst Johannes Paul II. zum päpstlichen Ehrenprälaten ernannt.
  • Pfarrer i. R. Rudolf Ortner, ehemaliger Pfarrer von Millstatt und Döbriach, wurde am 19. Jänner 1936 in Maria Luggau im Lesachtal geboren. Von 2004 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2012 war Ortner Pfarrer in Millstatt und Pfarrprovisor von Döbriach. In Anerkennung seiner Leistungen und seines Engagements wurde Ortner 1989 zum Bischöflichen geistlichen Rat und 1996 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt.
  • Pfarrer i. R. Josef Schachner, 55 Jahre lang Pfarrer von St. Daniel im Gailtal und Würmlach, wurde am 24. September 1929 in Schwersberg bei Stall im Mölltal geboren. Von 1980 bis 1999 war Schachner zudem Dechantstellvertreter des Dekanates Kötschach. In Anerkennung seiner Leistungen wurde Schachner 1992 zum Bischöflichen geistlichen Rat ernannt.
  • Franz Unterberger, seit 51 Jahren Pfarrer in Baldramsdorf und seit 32 Jahren Provisor in St. Peter in Holz, wurde am 11. April 1936 in Hainsdorf in der Pfarre Maria Rojach geboren. Seit 1984 ist er auch für die Pfarre St. Peter in Holz verantwortlich. In Anerkennung seiner Leistungen wurde er 1996 zum Bischöflichen geistlichen Rat ernannt.
  • Stadtpfarrer i. R. Alfons Wedenig, 54 Jahre seelsorglich in der Villacher Stadthauptpfarre St. Jakob, davon 27 als Stadthauptpfarrer tätig, wurde am 30. Mai 1934 in Persching bei Feldkirchen geboren. In Anerkennung seiner Leistungen wurde er 1984 zum Bischöflichen geistlichen Rat und 1993 zum Ehrenkanonikus des Gurker Domkapitels ernannt.

Die Pfarrkirche Saak

Die Pfarrkirche „Hl. Kanzian“ in Saak ist ein spätgotischer Bau mit leicht eingezogenem Chor, einem niedrigen Turm mit barocker Haube (1879 renoviert), einer breit gelagerten Vorhalle und einer beachtliche Heiliggrabkapelle von 1768. An der Südwand des Langhauses zeigt eine Wandmalerei von Anton Kolig aus dem Jahr 1929 Maria mit Kind und vier stehende Engel, dahinter den Gekreuzigten.
1988 wurden in der Kirche Fresken aus der Zeit um 1770 entdeckt. Der Hochaltar stammt ebenfalls aus dieser Zeit. In der Mittelnische trägt er gotische Statuen (um 1520) der Heiligen Kanzius, Kanzianus und Kanzianilla. Die beiden Seitenaltäre (um 1640) stammen ursprünglich aus der Filialkirche St. Katharina im Bade in Bad Kleinkirchheim. Im Vorjahr wurde die Pfarrkirche Saak einer umfassenden Innenrenovierung unterzogen.  
Kommentare laden
ANZEIGE