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Wirtschaft - Kärnten
WK-Spartenobmann Michael Velmeden präsentiert den Gesetzesradar.
WK-Spartenobmann Michael Velmeden präsentiert den Gesetzesradar. © KK/WKK

Neues Angebot der Wirtschaftskammer:

Kärntner Industrie aktiviert Gesetzesradar

Kärnten – Mit dem neuen Serviceangebot auf gesetzesradar.at will die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Kärnten den Unternehmen eine unkomplizierte Unterstützung in Gesetzesfragen bieten.

 3 Minuten Lesezeit (369 Wörter)

WK-Spartenobmann Michael Velmeden, Eigentümer und Geschäftsführer von cms electronics in Klagenfurt, installiert einen Gesetzesradar für die über 400 Kärntner Industriebetriebe: „Unsere Mitgliedsbetriebe sind bei der Umsetzung von Projekten mit einer Vielzahl an Gesetzen und Vorschriften konfrontiert. Diese schaffen oftmals unnötige Probleme, die im Vorfeld nicht erkennbar waren und sind in manchen Fällen so gravierend, dass sie für das Scheitern verantwortlich sind.“

„Jedes Anliegen ist für uns von Bedeutung“

Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer will ihre Firmen unterstützen und mit dem Gesetzesradar dafür sorgen, dass die Betriebe vor solchen Stolperfallen geschützt sind. Daher wird die Onlineplattform gesetzesradar.at als neuer Spartenservice vorgestellt. „Ob es sich hierbei um Gemeindeverordnungen, Landes- oder Bundesgesetze oder auch EU-Vorschriften handelt ist für unseren Gesetzesradar unerheblich. Jedes Anliegen der Betriebe, sei es auch noch so klein, ist für uns von Bedeutung“, erklärt Spartenobmann Velmeden.

Mit Experten in Kontakt treten

Die Mitgliedsbetriebe der Kärntner Industrie haben ab sofort die Möglichkeit, auf Probleme mit Vorschriften und Gesetzen über gesetzesradar.at unbürokratisch aufmerksam zu machen. „Wir als Sparte Industrie kümmern uns darum, dass unsere Mitgliedsbetriebe mit dem richtigen Experten in Kontakt treten können, dieser unterstützt sie bei der Lösung ihres Anliegens“, führt Velmeden weiter aus. „Während, aber auch nach der Covid19-Krise ist es hoch an der Zeit, dass wir zusammen mit der Verwaltung gesetzliche Hürden aus dem Weg räumen. Damit sollen unsere Kärntner Industriebetriebe durchstarten und möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin sichere und attraktive Arbeitgeber sein“, sagt der Spartenobmann.

Zusätzliches Angebot für Industrieland Kärnten

Die Industrie beschäftigt in Kärnten mehr als 26.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ist für mehr als ein Drittel der Bruttowertschöpfung des Landes verantwortlich. Viele Kärntner Industriebetriebe rangieren an der Weltspitze in ihren Branchen und manche zählen zu den sogenannten Hidden Champions. „Viele vergessen, dass Kärnten nicht nur allein wegen der erreichten Wertschöpfung ein Industriebundesland ist. Wir als Interessenvertretung suchen deshalb stets nach neuen Wegen und innovativen Lösungen. Mit unserem Gesetzesradar werden wir ein zusätzliches Serviceangebot für die Industrie realisieren“, schließt Michael Velmeden.

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