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Aktuell - Kärnten
© KK

"Einige GTI-ler verhalten sich rücksichtslos"

GTI-Anrainer­be­schwer­den häufen sich: Polizei im Dauer­einsatz

Region Faaker See & Wörthersee – "Die GTI-ler verhalten sich respektlos gegenüber allem und jeden", beschreibt eine 5 Minuten Leserin die Situation rund um das GTI-Nachtreffen. Anrainner sind verzweifelt. Die Polizei versichert: "Wir versuchen jeder Beschwerde nachzugehen." 

 3 Minuten Lesezeit (402 Wörter)

Viele GTI-Fans haben sich rund um den Faaker- und Wörthersee versammelt, um im Zuge eines inoffiziellen Nachtreffens ihre GTI zur Schau zu stellen. Ein Dorn im Auge vieler Anrainerinnen und Anrainer. „Wir können kaum eine Nacht ruhig schlafen“, berichtet eine Leserin gegenüber 5 Minuten.  Denn: „In der Nacht betreten [die GTI-ler] private Grundstücke und hinterlassen dort Müll, welchen wir dann zusammenräumen können.“ Die Leserin fürchtet, dass sie früher oder später auch Sachen zerstören.

„Sie verhalten sich respektlos“

Sie betont: „Natürlich gibt es Ruhigere, die einfach ihre Autos herzeigen wollen.“ Sie sieht das Problem eher in den Zuschauerinnen und Zuschauern. „Man wird durchgehend blöd angegafft und findet stündlich neuen Müll im Garten. Sie verhalten sich respektlos gegenüber allem und jeden“, beschreibt sie die Situation. Auch der Lärm belastet sie: „In der Nacht schreckt man auf, durch die ganzen Fehlzündungen, die wie Schüsse klingen.“

Chefinspektor: „Das wird von der Polizei nicht toleriert!“

Chefinspektor Mario Nemetz erklärt auf Nachfrage von 5 Minuten: „Bereits in den letzten Jahren ist uns aufgefallen, dass sich einige GTI-ler im Straßenverkehr rücksichtslos gegenüber den Anrainerinnen und Anrainern verhalten.“ Er betont: „Es ist nicht lustig absichtlich Lärm zu erzeugen in einer Gegend, in der auch Familien wohnen oder ältere Menschen. Das wird von der Polizei nicht toleriert!“

Polizei kümmert sich um jede Anrainerbeschwerde

Nemetz: „Wir versuchen jeder Anrainerbeschwerde nachzugehen.“ Jedoch seien viele Übertreter mobil und daher oft schon weg, wenn die Streifen ankommen. Die Beamten stehen vor einer großen Herausforderung, da ein großes Gebiet überwacht werden muss. Die Einsätze erstrecken sich teilweise bis hinauf zur Großglockner Hochalpenstraße. Wie immer wurden die betreffenden Polizeiinspektionen daher personell verstärkt. Weiters seien Beamte der Landesverkehrsabteilung und auch Diensthundeführer im Einsatz. „Aus der Luft erfolgt eine Verkehrsüberwachung und an den Hot-Spots gibt es Videoüberwachungen“, berichtet Nemetz gegenüber 5 Minuten.

Einsatzkräfte stehen im Dauereinsatz

Der Chefinspektor betont, dass es heuer noch keine Strafrechtsdelikte gegeben habe. Der Fokus liege auf dem Verkehrsrecht: „Es gab zahlreiche Übertretungen mit den Fahrzeugen, wie Lärmerregungen durch das Aufheulen der Motoren und durch Fehlzündung“, weiß Nemetz. Konkrete Zahlen kann er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen. Doch eines ist klar: Die Einsatzkräfte stehen praktisch im Dauereinsatz und versuchen allem bestmöglich nachzugehen.

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