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Sport - Klagenfurt
Der KAC bekommt Verstärkung. Zumindest für eine gewisse Zeit lang.
Der KAC bekommt Verstärkung. Zumindest für eine gewisse Zeit lang. © EC-KAC/Kuess

Sieg für die Rotjacken

KAC gewinnt das Red Bulls Salute 2020

Klagenfurt/ Kitzbühel – Mit zwei Treffern im Schlussabschnitt verwandelte der EC-KAC am Sonntagabend einen Rückstand gegen den EHC München noch in einen 2:1-Erfolg, der den Turniersieg beim Red Bulls Salute bedeutet.

 3 Minuten Lesezeit (477 Wörter)

In einem frühen Überzahlspiel kam der EHC München zu einigen aussichtsreichen Gelegenheiten, die beste davon fand der langjährige NHL-Profi Derek Roy vor, der am rechten Faceoff-Kreis schön freigespielt wurde, seinen scharfen Schlenzer parierte Sebastian Dahm aber sehenswert mit der Fanghand (5.) Kritisch wurde es aus rot-weißer Sicht in der Endphase des Drittels, als innerhalb von nur 31 Sekunden gleich zwei KAC-Verteidiger auf die Strafbank mussten. Die Rotjacken brachten das torlose Remis jedoch auch bei doppeltem numerischen Nachteil in die Kabine.

Ein kurzer Schock für die Rotjacken

Die in den zweiten Durchgang mitgenommene Unterzahl verteidigten die Klagenfurter geschickt, Yasin Ehliz traf bei einer Direktabnahme von rechts den Puck nicht richtig (21.). Just als der EC-KAC wieder vollzählig am Eis stand, ging der EHC München aber in Führung: Yannic Seidenberg schlenzte von der blauen Linie aus, je zwei Mit- und Gegenspieler nahmen Sebastian Dahm die Sicht und die Scheibe fand flach ihren Weg in die Maschen (22.)

Petersen und Witting drehen das Spiel

Früh im Schlussdrittel drehte der EC-KAC dann das Score: Nur 42 Sekunden nach Wiederbeginn fing Thomas Koch vor Münchens Gehäuse einen Aufbaupass ab, sah, dass Nick Petersen noch besser stand als er und überließ dem Kanadier den Puck. Dieser hatte wenig Mühe, einzuschießen und damit auch in seinem saisonübergreifend zwölften Pre- Season-Spiel in Folge zu punkten (41.). Nur 37 Sekunden später schrieben die Rotjacken erneut an: Ein Doppelpass zwischen Thomas Hundertpfund und Samuel Witting in der neutralen Zone ermöglichte dem Duo einen „Zwei-gegen-Eins“-Konter, an dessen Ende der gebürtige Tiroler den Puck trocken unter die Querlatte setzte (42.)

Im letzten Powerplay für den Salute-Titelverteidiger agierte der EC-KAC staubtrocken, ein Block und zwei Clearings verhinderten schon im Ansatz, dass München noch einmal mit Nachdruck gefährlich wurde. Auch mit sechs Feldspielern gelang dem EHC der Ausgleichstreffer nicht mehr, die Rotjacken holten sich bei ihrer ersten Teilnahme am Red Bulls Salute gleich den Turniersieg. (HB)

„Die Umsetzung des adaptierten Systems hat funktioniert“

„Wie schon am Samstag wurden wir auch heute mit Fortdauer der Partie immer besser. In Abschnitt eins war es für uns schwierig, da hat uns Sebastian Dahm einige Male gerettet, danach hat sich aber die gesamte Mannschaft gesteigert. Wir erarbeiteten uns immer mehr Torchancen und fuhren letztlich den Sieg ein. Es hat mir gefallen, wie sich unser Kollektiv in dieser gesamten Woche entwickelt und gefestigt hat, wie die Umsetzung unseres adaptierten Systems immer besser funktioniert. Für den heutigen Abend ist das schön, all das gilt es jetzt aber zum Ligastart am Freitag zu bestätigen“, meint Petri Matikainen der Head Coach des EC-KAC.

Red Bulls Salute 2020, Finale

Wer: EHC München – EC-KAC

Wo: Sportpark Kitzbühel

Zuschauer: 468

Schiedsrichter: Ruetz (AUT), Sternat (AUT)

Tor EHC München:
Yannic Seidenberg (Minute 22)

Tore EC-KAC:
Nick Petersen (Minute 41)
Samuel Witting (Minute 42)

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