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Aktuell - Kärnten
© Andy Wenzel

Coronalage in Österreich

Kurz: „Kärnten ist das Bundesland, das mit Abstand am besten dasteht“

Kärnten – Am Freitagabend traf sich die Bundesregierung mit allen Landeshauptleuten, um über die weitere Vorgehensweise im Zuge der Corona-Krise zu diskutieren. 

 2 Minuten Lesezeit (283 Wörter) | Änderung am 25.09.2020 - 23.37 Uhr

Bei einem Treffen zwischen der Bundesregierung und den Landeshauptleuten wurden am Freitagabend, 25. September, die aktuelle Coronalage in Österreich besprochen. In einer anschließenden Pressekonferenz informierten Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Innenminister Karl Nehammer und dem Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Wilfried Haslauer über die weitere Vorgehensweise im Zuge der Corona-Krise.

Große Unterschiede zwischen den Bundesländern

„Wir haben in Österreich zu hohe Infektionszahlen“, beginnt Bundeskanzler Kurz die Pressekonferenz. Deshalb seien kürzlich auch neue Maßnahmen bundesweit eingeführt worden. Doch auch die einzelnen Bundesländer hätten nun die Möglichkeit, lokale Maßnahmen zu setzen. „Die Länder sind frei in ihrer Verantwortung zu entscheiden, welche Maßnahmen sie setzen“, so Kurz. Bei den Neu-Infektionen gebe es aber zwischen den einzelnen Bundesländern große Unterschiede. Problematisch sei die Situation momentan in Vorarlberg, Tirol, Niederösterreich und Wien.

Für Kärnten gab es aber lobende Worte. „Kärnten ist das Bundesland, das mit Abstand am besten dasteht“, so Kurz. Hier gebe es auf die Einwohnerzahl gerechnet die wenigsten Neuinfektionen. Generell gebe es bei der weiteren Vorgehensweise in Zukunft zwei große Ziele: „Das Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden und es darf keine generelle Reisewarnung gegen Österreich geben“, so Vizekanzler Werner Kogler. Dies wäre „eine Katastrophe für den Tourismus.“

„Müssen Zahlen weiter hinunter drücken“

Laut Gesundheitsminister Anschober gab es in letzter Zeit einen großen Anstieg bei den Neuinfektionen. Seit einigen Tagen wurde wieder eine Stabilisierung erreicht. „Wir müssen die Zahlen weiter hinunter drücken“, so Anschober. Dafür seien zukünftig drei Punkte besonders wichtig: Ältere Menschen gut zu schützen, Testungen und Kontaktpersonen-Managament in 48 Stunden zu schaffen, und regionale Zusatzmaßnahmen.

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