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Das ist heute für Singles alles möglich:

Virtueller Trend: Camsex weiter auf dem Vormarsch

Österreich – Durch die Einsamkeit während des Corona Lockdowns versuchten viele Menschen neue Arten, ihre Sexualität auszuleben: Besonders beliebt dabei ist der Sex vor der Webcam.

 5 Minuten Lesezeit (682 Wörter)

Ein halbes Jahr nach den ersten Lockdowns hält langsam etwas Normalität Einzug. Bis auf das gelegentliche Tragen einer Maske erinnert kaum mehr etwas an die massiven Einschränkungen, welche die COVID-19 Krise mit sich brachte. Auch wenn die Maßnahmen hier in Österreich nicht ganz so streng waren wie in einigen der Nachbarländer, hatten vor allem diejenigen schwer an Einsamkeit zu knabbern, die alleinstehend waren.

Besonders im Bereich der Sexualität mussten Singles sich Alternativen suchen: Ein Disco-Besuch und danach jemanden mit nach Hause nehmen? Während der Krise unmöglich. Nicht nur, dass Diskotheken und Kneipen geschlossen waren, auch steigerten wechselnde Bekanntschaften das Risiko, sich zu infizieren. Erotikgeek.com hat dieses Dilemma erkannt und zahlreichen Menschen während der Krise dabei geholfen, durch Sex vor der Webcam wieder mehr Spaß am Leben zu haben. Auch jetzt, wo langsam wieder Normalität Einzug hält, besteht dieser Trend weiter, doch kann sich wirklich jeder etwas darunter vorstellen?

Virtueller Sex – was ist das?

In der Regel setzt man Sex mit Körperlichkeit gleich – mit etwas, was während des Lockdowns undenkbar war. Vor allem das Unwissen darum, wann dieser Zustand der Einsamkeit ein Ende nehmen würde, machte zahlreichen Alleinstehenden schwer zu schaffen. Genau aus diesem Grund haben viele Menschen ihr Sexleben ins Internet verschoben.

Diese Arten von Online Sex gibt es

Virtueller Sex kann – ebenso wie „echter“ Sex – auf unterschiedliche Arten geschehen. Festgelegt ist man dabei lediglich auf die Gegebenheiten der Technik, eine stabile Internetverbindung und auf die eigenen Vorlieben.

Sex vor der Webcam gehört schon zu den etwas intensiveren Online Sexpraktiken, doch vor allem Pornos dominieren den Markt. Plattformen bieten Nutzern dabei die Möglichkeit, kostenlos oder gegen Mitgliedsgebühr heiße Filmchen anzusehen, die mehr Lust für den Solo-Sex bringen sollen. Doch wer regelmäßig Pornofilme ansieht und dann durch COVID-19 für lange Zeit darauf beschränkt war, stumpft dabei ab: Was fehlt, ist die echte Nähe zu begehrenswerten Menschen.

Erotikchats für heiße Unterhaltungen

Sichere Sexseiten bieten meist auch Sexchats an. Dort kann man mit echten Menschen in Kontakt treten und die Dinge teilen, die einen beschäftigen – sei es alltäglicher oder sexueller Natur. Ein Online Sexchat kann also einfach zum Plaudern da sein oder auch Appetit auf mehr machen: Wer lange genug schmuddelige Nachrichten austauscht, erreicht meist schnell den Gipfel der Lust.

Somit dient der Erotikchat also als Vorspiel, als Plattform für platonische Unterhaltungen oder auch für das Austauschen von anregenden Fotos und Videos. Im besten Fall steht nach einem erotischen Chat vielleicht ein Sex Date an – sogar Beziehungen entspringen diesen Plattformen immer häufiger.

Webcam Sex – nur noch ein Bildschirm dazwischen

Gerade in der langen Krise waren vielen Menschen Pornos und auch Erotikchats nicht mehr genug – ein Kick musste her. Die realitätsnächste Form nach echtem Sex ist Sex vor der Webcam. Zwar sitzen dabei nicht beide Partner im selben Raum, dennoch kann man sich sehen und hören – je mehr Sinne beim Sex angesprochen werden, desto befriedigender.

Die Arten, vor der Kamera Sex zu haben, sind vielseitig. Besonders beliebt ist es, wenn einer dem anderen Anweisungen gibt – à la „zieh jetzt die Unterhose aus“ oder „umrunde deine Rosette mit den Fingern und lass mich zusehen“. So kann derjenige „führen“, der vielleicht auch im Bett die Führung übernehmen würde. Gleichzeitig ist genau das aber auch die ideale Chance für einen Rollentausch. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass einer strippt und sich selbst befriedigt – vielleicht so als würde man die Kamera nicht bemerken. Je nachdem, ob man eine kleine voyeuristische Vorliebe hat oder doch lieber integriert werden möchte, kann das sehr anregend sein.

Eine weitere Option ist POV-Sex vor der Webcam. Dabei befriedigt sich einer der Cam-Partner so, dass der andere sich fühlt, als wäre er es, der die Person hinter dem Bildschirm verwöhnt. POV steht für Point of View, also Standpunkt oder Perspektive und bedeutet, dass der Zuschauer die Perspektive hat, die er hätte, wäre er tatsächlich mit dem Sexpartner im Bett.

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